Roberto De Zerbi hat sich in seinem ersten Interview als Cheftrainer von Tottenham Hotspur für seine früheren Äußerungen über Mason Greenwood entschuldigt. Der neue Trainer äußerte sich zu der Kontroverse inmitten der Kritik von Fanorganisationen. Er betonte, dass er niemals beabsichtigt habe, Gewalt gegen Frauen zu verharmlosen.
Roberto De Zerbi übernahm das Amt des Cheftrainers bei Tottenham Hotspur nach der Entlassung von Igor Tudor, während sich der Verein in der unteren Tabellenhälfte der Premier League befand. In seinem ersten Interview mit dem Verein reagierte De Zerbi auf die Gegenreaktionen bezüglich der Kommentare, die er während seiner Zeit bei Marseille über Mason Greenwood gemacht hatte. Diese Bemerkungen, in denen er Greenwood als einen 'guten Kerl' bezeichnete, der einen 'hohen Preis' gezahlt habe, hatten vor seiner Ernennung den Unmut von Gruppen wie Proud Lilywhites, Women of the Lane und Spurs Reach erregt. Auch der Tottenham Hotspur Supporters’ Trust äußerte Bedenken, obwohl Vereinsvertreter die Angelegenheit während der Verhandlungen mit De Zerbi besprachen, bevor sie ihn in seiner Rolle bestätigten. De Zerbi drückte sein Bedauern aus und erklärte: 'Ich wollte niemals das Problem der Gewalt gegen Frauen oder Gewalt gegen irgendjemanden im weiteren Sinne verharmlosen.' Er betonte sein lebenslanges Engagement für den Schutz der Schwachen und fügte hinzu: 'Es tut mir leid, wenn ich die Gefühle von jemandem bei diesem Thema verletzt habe – ich habe eine Tochter und bin sehr sensibel für solche Dinge.' Er hoffe, dass die Zeit es den Menschen ermöglichen werde, seine Absichten besser zu verstehen. Greenwood sah sich 2022 mit schweren Anschuldigungen konfrontiert, die der Crown Prosecution Service später aufgrund mangelnder Beweise fallen ließ. Er hat seine Karriere seitdem in Frankreich fortgesetzt. De Zerbi bekräftigte zudem, dass er auch in der nächsten Saison Tottenham-Trainer bleiben werde, ungeachtet der Abstiegsgefahr.