Tottenham Hotspur hat die rassistischen Beleidigungen gegen Verteidiger Kevin Danso nach dem 2:2-Unentschieden gegen Brighton verurteilt. Der Verein bezeichnete die Online-Angriffe als „abscheulichen, entmenschlichenden Rassismus“ und meldete sie der Metropolitan Police. Der Vorfall ereignete sich während des „No Room For Racism“-Wochenendes der Premier League.
Tottenham Hotspur veröffentlichte eine scharf formulierte Stellungnahme, nachdem Innenverteidiger Kevin Danso in den sozialen Medien massiven rassistischen Anfeindungen ausgesetzt war. Die Beleidigungen begannen nach dem 2:2-Unentschieden der Premier League am Samstag gegen Brighton, bei dem Danso im Spielaufbau vor dem Ausgleichstreffer von Georginio Rutter in der Nachspielzeit für die Seagulls den Ball verloren hatte. Das Ergebnis ließ die Spurs unter Trainer Roberto De Zerbi auf dem 18. Tabellenplatz in der Abstiegszone zurück. Der Verein betonte, dass ein solches Verhalten eine Straftat darstellt und nicht toleriert wird, insbesondere während des „No Room For Racism“-Aktionswochenendes der Liga. In der Erklärung teilte Tottenham mit: „Wir haben abscheulichen, entmenschlichenden Rassismus gehört und gesehen. Ein Verhalten, das zweifellos eine Straftat darstellt.“ Der Verein meldet die Inhalte an die Metropolitan Police, die zuständigen Behörden sowie die Social-Media-Plattformen und arbeitet mit externen Spezialisten zusammen, um die Täter zu identifizieren. Sie kündigten an, auf die härtestmöglichen Maßnahmen zu drängen, einschließlich potenzieller Freiheitsstrafen und unbefristeter Stadionverbote. Tottenham sicherte Danso volle Unterstützung zu und erklärte: „Kevin hat unsere vollständige und bedingungslose Unterstützung als Spieler und als Mensch. Niemand bei diesem Verein wird jemals angesichts dessen allein gelassen.“ Der Club stellte zudem klar, dass eine schwache Leistung auf dem Spielfeld keine Diskriminierung rechtfertige und unterschied dabei zwischen legitimer Kritik und Rassismus.