Rosario Central überrascht mit der Entlassung von Ariel Holan, dem Trainer, der sie zum argentinischen Ligatitel geführt hat. Die Entscheidung war einvernehmlich aufgrund sportlicher Differenzen. Holan gilt nun als Kandidat für den Trainerposten bei Universidad de Chile nach dem Abgang von Gustavo Álvarez.
Ariel Holan ist nicht mehr der Trainer von Rosario Central, dem Verein, den er seit einiger Zeit leitete und mit dem er einen besonderen Ligameistertitel errang, indem er die meisten Punkte in der Jahrestabelle des argentinischen Fußballs sicherte. Der Abschied wurde unerwartet angekündigt, da es keine vorherigen Anzeichen gab und alles auf eine Vertragsverlängerung hindeutete, die Ende des Jahres auslief.
Laut der offiziellen Erklärung des Vereins haben beide Seiten einvernehmlich und in gutem Einvernehmen beschlossen, die Zusammenarbeit zu beenden. »Profe, danke für den Titel, dein Name gehört nun zur Geschichte von Central. Die Türen des Vereins stehen dir für immer offen«, hieß es vom Team in emotionalem Ton. Die Trennung wird auf Meinungsverschiedenheiten über sportliche Entscheidungen für die kommende Saison zurückgeführt, die die Herausforderung der Copa Libertadores umfasst. Holan wollte eine tiefgreifende Umstrukturierung des Kaders, die den Abgang mehrerer Schlüsselspieler beinhaltete, ein Vorschlag, der von der Führung unter Gonzalo Belloso abgelehnt wurde, so TyC Sports.
Als Nachfolger für Holan werden Kandidaten wie Juan Antonio Pizzi, Eduardo Coudet und Ramón Díaz ins Gespräch gebracht. In Chile weckt die Nachricht Interesse bei Universidad de Chile, das nach dem Rücktritt von Gustavo Álvarez einen neuen Trainer finden muss. Holan war zuvor von den Blues in Betracht gezogen worden, bevor er bei Universidad Católica unterschrieb, wo er erfolgreich trainierte, und bei seiner Vorstellung dort bestätigte er den früheren Kontakt.