Die American Hockey League hat Ryan Mougenel von den Providence Bruins zum Gewinner des Louis A.R. Pieri Memorial Award für den herausragenden Trainer der Saison 2025-26 ernannt. Mougenel erhielt diese Auszeichnung, nachdem er Providence zur besten Bilanz der regulären Saison in der Liga geführt hatte. Der Preis basiert auf den Stimmen von Trainerkollegen und Medienvertretern aus den 32 Städten der Liga.
Springfield, Mass. — Ryan Mougenel führte die Providence Bruins in dieser Saison zu einer Bilanz von 54-16-2-0, sammelte 110 Punkte und erreichte den viertbesten Punkteschnitt (.764) in der AHL-Geschichte. Das Team gewann die Macgregor Kilpatrick Trophy als Meister der regulären Saison, belegte mit 3,32 Toren pro Spiel den sechsten Platz in der Offensive und mit 2,25 Gegentoren den zweiten Platz in der Defensive. Ihre Tordifferenz von plus-77 war die beste der Franchise seit der Calder-Cup-Saison 1998-99. Mougenel beaufsichtigte die Entwicklung von 11 Nachwuchsspielern, die für die Boston Bruins zum Einsatz kamen, darunter Matthew Poitras, Michael Callahan, Jonathan Aspirot, Alex Steeves, Victor Söderström, Lukas Reichel und der First Team All-Star Michael DiPietro. In seinem achten Jahr bei der Organisation und fünften als Cheftrainer erzielte Mougenel eine Bilanz von 217-103-26-14 (Siegquote von .658), die beste in der AHL in diesem Zeitraum. Der 50-Jährige aus Scarborough, Ontario, war zuvor im System der San Jose Sharks und bei den Hershey Bears als Trainer tätig. Seine Spielerkarriere umfasste einen ECHL-Titel mit Atlantic City im Jahr 2003 sowie 20 AHL-Spiele mit Rochester in der Saison 1999-2000. Der Pieri Award, der erstmals 1968 verliehen wurde, ehrt Louis A.R. Pieri, einen Besitzer der Providence Reds und Mitglied der AHL Hall of Fame. Mougenel ist der vierte Trainer aus Providence, der diesen Preis gewinnt, nach Scott Gordon im Jahr 2008, Peter Laviolette im Jahr 1999 und John Muckler im Jahr 1975. Zu den früheren Preisträgern gehören unter anderem Jon Cooper und Claude Julien.