S&P Global Ratings hat am Freitag die staatliche Kreditwürdigkeit Argentiniens von CCC+ auf B- hochgestuft. Das Länderrisiko schloss bei 437 Basispunkten, dem niedrigsten Stand seit Mai 2018.
Die Hochstufung basiert auf verringerten wirtschaftlichen Anfälligkeiten, dem Haushaltsüberschuss und einer schrittweisen Erholung der externen Liquidität. S&P hob zudem das Rating für Transfer- und Konvertierbarkeit von B- auf B an.
Infolgedessen erhielten acht argentinische Unternehmen eine Ratingverbesserung. Aeropuertos Argentina 2000, EDEMSA, Genneia, Pampa Energía, Telecom Argentina, Transportadora de Gas del Sur, YPF Luz und YPF wurden von B- auf B hochgestuft.
Der J.P. Morgan-Index fiel an diesem Tag um 1,4 % und verzeichnete im Laufe der Woche einen Rückgang um insgesamt 66 Basispunkte. Der für die Staatsverschuldung und die Unternehmen vergebene Ausblick ist stabil.