Moody's hat die Bonitätsnote Argentiniens von Caa1 auf B3 angehoben und den Ausblick von stabil auf positiv geändert. Die Heraufstufung ist auf den Haushaltsüberschuss, die sinkende Inflation und eingehende Investitionen zurückzuführen.
Die Ratingagentur Moody’s hat Argentiniens Staatsanleihen-Rating sowohl für Verbindlichkeiten in Lokalwährung als auch in Fremdwährung von Caa1 auf B3 angehoben. Zudem wurde der Ausblick von stabil auf positiv geändert. Der Bericht führte eine Verringerung des Ausfallrisikos, anhaltende Haushaltsüberschüsse, eine sich verlangsamende Inflation sowie steigende ausländische Investitionen in den Energie- und Bergbausektor als Gründe an. Die Agentur hob zudem den verbesserten Zugang zur internationalen Finanzierung hervor. Der Staatssekretär für Wirtschaftspolitik, José Luis Daza, merkte an, dass die drei großen Ratingagenturen nun zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt wieder bei einem äquivalenten B--Rating gleichgezogen haben. Wirtschaftsminister Luis Caputo begrüßte den Schritt in den sozialen Medien.