Der Länderrisiko-Index für Argentinien schloss am Mittwoch, dem 20. Mai, bei 524 Basispunkten, nachdem er von einem Eröffnungswert von 547 Punkten gefallen war. Staatsanleihen und argentinische ADRs legten an der Wall Street zu.
Der von JP Morgan erstellte Index fiel aufgrund einer technischen Neuanpassung bei auf Dollar lautenden Anleihen. Während des Handelstages erreichte der Wert ein Tief von 522 Punkten, bevor er sich stabilisierte.
Argentinische ADRs schlossen mehrheitlich höher, angeführt von BBVA Argentina mit einem Anstieg von 6,9 Prozent und Grupo Supervielle mit einem Zuwachs von 6 Prozent. Energiewerte wie Transportadora de Gas del Sur fielen hingegen um 5,2 Prozent.
Emilio Botto von Mills Capital merkte an, dass das Länderrisiko nach der Kreditaufwertung auf B- auf Widerstand stieß, um den Bereich von 500 Basispunkten nachhaltig zu unterschreiten. Der Analyst fügte hinzu, dass eine weitere Kompression von strukturellen Signalen abhänge, einschließlich der Kontinuität des Wirtschaftsprogramms.