Argentiniens Länderrisiko steigt auf 557 Basispunkte

Das von JP Morgan gemessene Länderrisiko Argentiniens schloss am Freitag, den 24. April 2026, laut Daten von Rava Bursátil bei 557 Basispunkten. Der Anstieg spiegelt die Vorsicht der Anleger angesichts geopolitischer Spannungen im Nahen Osten und lokaler makroökonomischer Zweifel wider.

Der Länderrisikoindikator für Argentinien schloss am Freitag, dem 24. April 2026, bei 557 Basispunkten, was einem Anstieg von 1,5 % gegenüber dem Vortag entspricht, so die Messung von JP Morgan und die Aufzeichnungen von Rava Bursátil. Dieser Stand markiert den höchsten Wert seit über zwei Wochen, nach dem Höchststand von 570 Punkten am 8. April.

Im Wochenverlauf zeigte der Index Volatilität: Er schloss am Montag, dem 20. April, bei 526 Punkten und stieg bis Donnerstag, dem 23. April, auf 549 Punkte an. Der Aufwärtstrend trat vor dem Hintergrund globaler Spannungen auf, nachdem der Iran Bilder von Kommandos veröffentlichte, die ein Schiff in der Straße von Hormus enterten, sowie Berichte über Angriffe auf feindliche Ziele die Ölpreise unter Druck setzten und für Volatilität an der Wall Street sorgten.

Auch lokale Faktoren spielten eine Rolle, darunter anhaltende makroökonomische Zweifel. Das Länderrisiko misst den Aufschlag, den Argentinien gegenüber US-Staatsanleihen für Kredite zahlen muss, und spiegelt die Markteinschätzung der Rückzahlungsfähigkeit des Landes wider.

Unterdessen stieg der S&P Merval um 0,3 %, verlor jedoch in Dollar gerechnet an Wert, Dollar-Anleihen gaben nach und der offizielle Dollarkurs schloss bei Banco Nación bei 1.370/1.420 $.

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