Der von JP Morgan gemessene Länderrisikoindex für Argentinien schloss am Dienstag, dem 14. April 2026, bei 525 Basispunkten und fiel damit erstmals in diesem Jahr unter die Marke von 530 Punkten. Der Rückgang wurde durch Gewinne bei Staatsanleihen und Devisenkäufen der Zentralbank begünstigt. In der vergangenen Woche ist der Index um fast 90 Punkte gefallen.
Der Länderrisikoindex von JP Morgan festigte am Dienstag, dem 14. April, seinen Abwärtstrend. Laut Rava Bursátil eröffnete er bei 528 Punkten, erreichte einen Höchstwert von 530 und einen Tiefstwert von 517 Punkten. Diese tägliche Kompression spiegelt durchschnittliche Kursgewinne von 1,5 % bei Dollar-Anleihen wider, inmitten des Optimismus über die Anhäufung von Zentralbankreserven, wobei die täglichen Käufe 150 Millionen Dollar überstiegen.
In der vergangenen Woche fiel der Index von 611 Punkten am 6. April auf 528 am 13. April und durchbrach dabei wichtige Widerstände. Analysten führen die Verbesserung auf geldpolitische Interventionen und ein Abklingen der Volatilität von Ende März zurück, wodurch der Index auf Jahrestiefststände gedrückt wurde.
Staatsanleihen wie AL41 und AL30 schlossen mit einem Plus von 0,8 % bzw. 0,3 %, während sich argentinische Aktien uneinheitlich entwickelten. Auch die globalen Märkte zeigten sich trotz der Spannungen im Nahen Osten optimistisch, wobei die Börsen in New York und Europa zulegten.