Der Länderrisiko-Indikator Argentiniens, erstellt von JP Morgan, schloss am Montag, 9. Februar 2026, bei 504 Basispunkten, nach einem Erholungstag für Staatsanleihen. Der Rückgang wurde durch Gewinne bei dollarbasierten Staatsrenten und ein stabiles Wechselumfeld angetrieben. Die Zentralbank baute Reserven auf über 45 Milliarden Dollar auf.
Das Länderrisiko Argentiniens verzeichnete am Montag, 9. Februar 2026, einen deutlichen Rückgang und schloss bei 504 Basispunkten laut Daten von JP Morgan und Rava Bursátil. Der Indikator startete die Sitzung bei 512 Punkten und erreichte ein Tagesminimum von 501, bevor er sich stabilisierte. Diese Bewegung markiert einen der stärksten Rückgänge des Monats, angetrieben durch Gewinne von bis zu 1,3 % bei dollarbasierten Staatsanleihen wie den Globales 2046. Der Finanztag war geprägt von einem Rückgang der Dollar-Kotierungen und Devisenkäufen durch die Zentralbank der Argentinischen Republik (BCRA), die die Nettoreserven auf über 45 Milliarden Dollar hob. Diese Faktoren verbesserten die Risikowahrnehmung lokaler Assets auf den internationalen Märkten, wobei argentinische ADRs an der Wall Street bis zu 7,1 % zulegten. In der vergangenen Woche zeigte das Länderrisiko moderate Volatilität oberhalb von 500 Punkten. Am Mittwoch, 4. Februar, lag es bei 502 Punkten, am Freitag, 6. Februar, schloss es bei 512. Ende Januar war es unter 500 Punkte auf etwa 474 gefallen, doch externe Faktoren wie Nervosität bei Technologie- und KI-Unternehmen führten zu einem Anstieg. Analysten bemerken, dass fiskalische Disziplin und Währungsakkumulation den Aufwärtsdruck bremsten. Das Länderrisiko, gemessen als Zinsspread zwischen argentinischen Anleihen und US-Treasuries, misst die Wahrnehmung von Schuldenausfällen. Werte über 500 Punkte erhöhen die Finanzierungskosten für öffentliche und private Sektoren. Stabile Länder wie Uruguay halten Indikatoren unter 150 Punkten, und ein Rückgang in Argentinien würde den Kreditzugang und Investitionen erleichtern.