Das Länderrisiko Argentiniens stieg am Mittwoch, den 18. Februar 2026, um 0,78 % und schloss bei 515 Basispunkten. Der Anstieg ging einher mit einem allgemeinen Rückgang lokaler Staatsanleihen, da der Markt inländische und internationale Finanzkontexte aufnahm.
Der von JP Morgan zusammengestellte Index, bekannt als Emerging Markets Bond Index (EMBI), maß das Länderrisiko Argentiniens am Handelsschluss am 18. Februar 2026 auf 515 Basispunkte. Dies entsprach einem Anstieg um vier Einheiten gegenüber dem Vortag, an dem er bei 511 Punkten geschlossen hatte und eine leichte Abwärtstendenz unterbrach. Während der Sitzung öffnete sich der Indikator bei 509 Punkten und erreichte ein Hoch von 515 Einheiten, wo er sich stabilisierte. Die Aufwärtsbewegung wurde durch die negative Performance der Staatsanleihen angetrieben: Bonares fielen um bis zu 0,80 %, während Globals einen durchschnittlichen Rückgang von 0,60 % verzeichneten. In der vergangenen Woche zeigte das Länderrisiko eine unregelmäßige Entwicklung und blieb nahe 500 Punkten. Am 11. Februar lag es bei 506 Punkten, stieg am 12. auf 514, erreichte am 13. 519 und hielt sich bis zum 16. auf diesem Niveau, bevor es am 17. auf 511 fiel. Der Anstieg auf 515 spiegelt die Sensibilität gegenüber internen Faktoren wider, wie dem Rückgang des S&P Merval-Index um 3,3 %, und externen, wie der Unsicherheit im globalen Technologiesektor. Marktanalysten wie Alexander Londoño von ActivTrades haben festgestellt, dass ein Länderrisiko um 500 Punkte mit einem Verbesserungsszenario übereinstimmt. Der Index liegt jedoch weiterhin über den Tiefs Ende Januar, als er 493 Einheiten erreichte. Das Länderrisiko misst den Zinsunterschied zwischen Anleihen der Schwellenmärkte und US-Staatsanleihen, ausgedrückt in Basispunkten. Ein Anstieg signalisiert eine höhere Wahrnehmung des Ausfallrisikos, was die Finanzierung für Staat und Unternehmen teurer macht.