Ökonom verknüpft Rückgang des Länderrisikos mit Wechselkursstabilität

Ökonom Alejandro Barros erklärte, dass die Stabilisierung des Wechselkurses und die Stärkung der Rolle des Pesos in der argentinischen Wirtschaft das Länderrisiko weiter senken wird. Barros betonte, dass die Beseitigung verzerrender Wechselkurse entscheidend für diesen Trend ist. Die Regierung feiert den aktuellen Rückgang, priorisiert jedoch den Aufbau von Reserven, bevor sie auf die Schuldenmärkte zurückkehrt.

Ökonom Alejandro Barros analysierte in einem Interview mit Canal E die kürzliche Stabilität des Dollars in der argentinischen Wirtschaftsagenda und deren Auswirkungen auf das Länderrisiko. Barros erklärte: „Der Wechselkurs führt, in dem Maße, in dem er stabilisiert wird und die Währung des Landes in der gesamten Wirtschaft an Bedeutung gewinnt, zu einer Senkung des Länderrisikos.“ Er hob die Stärkung des Pesos in lokalen Transaktionen als Bedingung zur Reduzierung der Risikowahrnehmung hervor. Barros klärte, dass es nicht der einzige Faktor sei: „Es ist nicht der einzige Effekt, sondern auch die Abwertung ist geringer.“ Er fügte hinzu: „In dem Maße, in dem diese verzerrenden Wechselkurse eliminiert werden, wird das Länderrisiko weiter sinken.“ Er erläuterte, dass Devisenkontrollen zusätzliche Kosten für Unternehmen verursachen, wie Prämien für die Überweisung von Dollars ins Ausland, was die Rentabilität beeinträchtigt und das Risiko erhöht. „Um Dollars in übertragbare Dollars ohne Einschränkungen ins Ausland zu verwandeln, muss ich eine Prämie zahlen, die letztendlich ein Verlust für Unternehmen mit Dividenden oder Auslandskäufen ist“, sagte er. Barros definierte die Verzerrung als „die unterschiedlichen Wechselkurse, die die Regierung zwingen, Devisen an Unternehmen zu liquidieren.“ In der Zwischenzeit feiert die Regierung den Rückgang des Länderrisikos und schreibt ihn teilweise einem günstigen externen Kontext für Schwellenmärkte zu. Sie schließt jedoch ein baldiges Zurückkehren auf den internationalen Schuldenmarkt aus und priorisiert den Reservenaufbau. Parallel werden Fortschritte bei der zweiten Überprüfung des IWF-Abkommens erwartet.

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