Argentinische Aktien geben wegen Zweifeln an US-Iran-Waffenruhe nach

Argentinische Aktien sind am Donnerstag, den 9. April, gefallen, während Dollar-Anleihen zulegten. Hintergrund sind Zweifel an der Nachhaltigkeit der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. ADRs verzeichneten Verluste von bis zu 5,5 %, da der Ölpreis erneut die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel erreichte. Auch die Wall Street schloss mit Verlusten.

Der S&P Merval schloss 0,4 % niedriger bei 2.999.607,52 Punkten in Pesos und 0,3 % niedriger bei 2.030,38 Punkten in Dollar. In der vorangegangenen Sitzung war er noch um 1,3 % bzw. 1,7 % gestiegen. Bei den Standardwerten gehörten Sociedad Comercial del Plata (-7 %), Edenor (-5,1 %) und Transportadora de Gas del Norte (-4 %) zu den größten Verlierern.

Argentinische ADRs an der Wall Street gaben um bis zu 5,5 % nach, angeführt von Edenor (-5,5 %), Cresud (-3,7 %) und Transportadora de Gas del Sur (-2,9 %). Dollar-Anleihen stiegen um bis zu 1,2 %, vor allem die Titel Bonar 2041, Global 2041 und Global 2046 (+1,1 %). Das Länderrisiko sank um 2,3 % auf 557 Basispunkte.

US-Präsident Donald Trump erklärte in den sozialen Medien, dass die amerikanischen Streitkräfte so lange in der Golfregion bleiben würden, bis ein definitives Abkommen erzielt sei, andernfalls würden "die Schüsse fallen, größer, besser und stärker als je zuvor". Dies schürte die Spannungen, wodurch sich der Ölpreis aufgrund der Risiken in der Straße von Hormus um 3 % erholte.

Bautista Aboy von Mills Capital kommentierte die Erholung des Vortages nach der Waffenruhe: „WTI-Öl stürzte um 14 % ab [...] die globalen Aktien erholten sich um 3 %.“ Er warnte vor der Instabilität durch den Libanon-Konflikt und den Unklarheiten in Hormus. Der offizielle Dollar schloss bei 1.355/1.405 Pesos bei der Banco Nación, der Großhandelskurs bei 1.381 und der Blue-Dollar bei 1.370/1.390 Pesos.

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