Der mexikanische Peso gerät nach den gescheiterten Gesprächen zwischen den USA und dem Iran sowie der Ankündigung von Präsident Trump am 12. April, die Straße von Hormus zu schließen, unter Druck. Damit werden die Gewinne der vergangenen Woche aus der Waffenruhe zunichtegemacht. Analysten erwarten bei Marktöffnung am Montag, den 13. April, einen stärkeren Dollar, höhere Ölpreise und Kursverluste an den Börsen.
Die gescheiterten Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran beendeten die vergangene Woche verkündete zweiwöchige Waffenruhe, nachdem Präsident Trump inmitten zunehmender Spannungen mit Israel die Schließung der Straße von Hormus angeordnet hatte.
Der Peso hatte nach der Nachricht über die Waffenruhe stark zugelegt und war am 8. April um fast 25 Cent auf 17,3186 pro Dollar gestiegen, während der Dollar um 1,4 % nachgab.
Bloomberg-Analysten prognostizieren nun aufgrund der Risikoaversion Dollar-Gewinne zur Marktöffnung am Montag, während die Ölpreise wegen Versorgungsängsten steigen und Aktienkurse fallen dürften. Kyle Rodda von Capital.com erklärte, die Märkte würden davon abhängen, ob es sich um einen vorübergehenden Rückschlag oder den vollständigen Zusammenbruch der Waffenruhe handele: 'Diese Unterscheidung wird darüber entscheiden, ob die Risikoaversion schnell abnimmt oder anhält.' Monex hebt den Status des Dollars als sicherer Hafen hervor.
Die Renditen von Staatsanleihen sind angesichts von Inflationssorgen ungewiss, Gold könnte steigen und der Rohölmarkt sieht sich Störungen an der Straße von Hormus gegenüber.