Argentinische Aktien und Anleihen schlossen am Dienstag, dem 7. April, tiefer und folgten damit dem Trend der internationalen Märkte, die unter dem Ultimatum von Donald Trump an den Iran litten. Die Wall Street verzeichnete Verluste und die Ölpreise stiegen auf über 110 US-Dollar pro Barrel. Das Länderrisiko stieg laut J.P. Morgan auf 615 Basispunkte.
Der S&P Merval in Pesos fiel um 1,1 % auf 2.972.629,43 Punkte. Im Leitindex führten Aluar (-5,2 %), Edenor (-3,6 %) und Sociedad Comercial del Plata (-3,5 %) die Verluste an. Argentinische ADRs an der Wall Street gaben ebenfalls nach, darunter Cresud (-2,5 %), IRSA (-2,4 %), Grupo Supervielle (-2,1 %) und Edenor (-2,1 %). Im Bereich der festverzinslichen Wertpapiere verloren die Bonar 2029 und 2035 0,1 %, während die Globals am langen Ende um bis zu 0,5 % stiegen. Das Länderrisiko stieg laut J.P. Morgan auf 615 Basispunkte, wobei ein anderer Bericht den Schlussstand bei 610 sah. Der offizielle Dollarkurs lag bei der Banco Nación bei 1.365/1.415 $, der Großhandelskurs bei 1.392 $ und der „Blue“-Kurs bei 1.380/1.400 $. Die Märkte reagierten auf den Ablauf des Ultimatums von Donald Trump an den Iran, das am 7. April um 20:00 Uhr Eastern Time endete. Trump forderte ein diplomatisches Abkommen, einen Waffenstillstand und die Wiederöffnung der Straße von Hormus und drohte mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken. Auf Truth Social schrieb er: „Dienstag wird der Tag des Kraftwerks und der Tag der Brücke, alles in einem, im Iran. So etwas wird es nicht wieder geben! Öffnet die verdammte Meerenge, ihr verdammten Verrückten, oder ihr werdet in der Hölle leben! Ihr werdet schon sehen! Gelobt sei Allah. Präsident DONALD, J. TRUMP“. Der Iran lehnte Verhandlungen unter Ultimaten ab und legte einen 15-Punkte-Plan vor, der von Washington als „überzogen und unlogisch“ bezeichnet wurde. Die Wall Street gab nach: S&P 500 -0,74 %, Nasdaq -1,05 %, Dow Jones -0,66 %.