Der Ibovespa legte am Montag (23.) um 3,24 % zu und erreichte 181.900 Punkte, angetrieben von den Äußerungen Donald Trumps zu Gesprächen zwischen den USA und dem Iran. Brent-Öl fiel um 9,6 % auf 96,3 USD, und der Dollar sank auf 5,23 R$.
Der wichtigste Index der brasilianischen Börse B3, der Ibovespa, stieg am Montag (23.) um 3,24 % und schloss bei 181.900 Punkten. Der Anstieg folgte auf eine Entspannungswelle nach Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über „sehr gute und produktive Gespräche [zwischen den USA und dem Iran] über eine vollständige und endgültige Beilegung der Feindseligkeiten im Nahen Osten“, wie VEJA berichtete. Der Iran dementierte jegliche Verhandlungsversuche. Trumps Aussagen stärkten dennoch die Stimmung der Anleger und förderten die Diversifizierung in Risikoanlagen in Schwellenländern wie Brasilien. Der Wirtschaftswissenschaftler und Anlagespezialist Danilo Coelho erklärte: „Dadurch fließt mehr ausländisches Kapital ins Land, vor allem in Aktien und Unternehmen, die deutlich weniger Probleme mit Öl- und Frachtkosten haben werden“ (VEJA). Banken führten die Gewinne an: Bradesco (BBDC4) +3,66 %, Santander (SANB11) +3,11 %, Banco do Brasil (BBAS3) +2,97 % und Itaú (ITUB4) +2,96 %. Der Dollar fiel um über 1 % auf 5,23 R$, unterstützt durch den Rückgang des Brent-Ölpreises um 9,6 % auf 96,3 USD, was Inflationsängste linderte. Im Inland hob das Focus-Bulletin der Zentralbank die IPCA-Prognose für 2025 von 4,10 % auf 4,17 % und den Selic-Zinssatz von 12,25 % auf 12,5 % an.