Argentinisches Länderrisiko schließt den April bei 567 Basispunkten

Der von JP Morgan berechnete Länderrisikoindex für Argentinien fiel zum Börsenschluss am Donnerstag, dem 30. April 2026, auf 567 Basispunkte. Der tägliche Rückgang um 1,05 % ging mit einer Erholung bei Staatsanleihen einher. Der Index spiegelt die gestiegene Nachfrage nach festverzinslichen Wertpapieren wider, während der Fokus weiterhin auf fiskalpolitischen Themen liegt.

Der EMBI Global Diversified Index eröffnete den 30. April laut Daten von Rava Bursátil bei 573 Punkten, was gleichzeitig das Tageshoch darstellte. Beflügelt durch Kaufaufträge bei Staatsanleihen fiel er auf ein Tagestief von 567 Punkten und stabilisierte sich dort gegen 18:46 Uhr. Dies entspricht einer Verbesserung um 6 Punkte gegenüber dem Schlussstand vom 29. April bei 573 Punkten.

Die vorangegangene Woche war von Volatilität beim Länderrisiko geprägt. Am 27. April stieg der Wert auf 582 Punkte und schloss am 28. April bei 584 Punkten, bei einem Tageshoch von 593 Punkten. Die Erholung setzte am 29. April bei 573 Punkten ein, wobei Infobae Phasen bei 566 Punkten meldete, unterstützt durch einen Anstieg bei Anleihen und eine selektive Haltung an der Wall Street.

Emilse Córdoba erklärte: „Der Investor beginnt bereits, über das politische Szenario des nächsten Jahres nachzudenken.“ Der Index misst den Aufschlag gegenüber US-Staatsanleihen, wobei 567 Punkte einer Prämie von 5,67 % entsprechen, was die Einschätzung des Marktes hinsichtlich der Rückzahlungsfähigkeit der argentinischen Staatsschulden widerspiegelt.

Der Rückgang festigt einen Erholungstrend zum Monatsende, trotz erhöhter Wochendurchschnitte und der Vorsicht hinsichtlich der Unternehmensergebnisse sowie der internationalen Zinssätze. Die Haushaltsdisziplin hat hierbei für Unterstützung gesorgt.

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