S&P behält Frankreichs Bonitätsnote bei A+ bei

Die Ratingagentur S&P hat sich am Freitagabend dazu entschieden, Frankreichs Bonitätsnote mit einem stabilen Ausblick bei A+ zu belassen. Die Entscheidung folgt auf eine Herabstufung um eine Stufe im Oktober des vergangenen Jahres.

Die amerikanische Agentur schließt sich damit Fitch an, die das Rating vor wenigen Wochen ebenfalls mit A+ und stabilem Ausblick bestätigt hatte. Moody’s hält an seinem seit April unveränderten Rating von Aa3 fest.

Das Wirtschaftsministerium teilte mit, dass Roland Lescure die Entscheidung zur Kenntnis genommen habe. Bercy erinnerte daran, dass die Regierung weiterhin entschlossen sei, das öffentliche Defizit und die Schulden zu reduzieren, um die finanzielle Solidität der Wirtschaft zu gewährleisten.

Im Jahr 2025 wurde das Defizit auf 5,1 % des BIP begrenzt, gegenüber den erwarteten 5,4 %. Die Europäische Kommission prognostiziert nun für 2026 einen Wert von etwa 5,1 %. Die nächsten Entscheidungen der Agenturen werden im Herbst erwartet.

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