Vier im Mai von der Regierung beauftragte Ökonomen empfehlen, automatische Indexierungen infrage zu stellen und ab 2027 ein 'Nulljahr' zur Stabilisierung der Staatsverschuldung in Betracht zu ziehen.
Die Experten Xavier Jaravel, Xavier Ragot, Jean-Luc Tavernier und Natacha Valla legten ihren Bericht im Rahmen der 'Mission zur Transparenz der öffentlichen Finanzen' vor. Sie schätzen, dass bis 2032 Einsparungen in Höhe von 126 Milliarden Euro erforderlich sind, um die Schulden zu stabilisieren. Der Bericht fordert, bei automatischen Indexierungsmechanismen keine Tabus mehr gelten zu lassen. Ein 'Nulljahr' wird ab dem Haushalt 2027 vorgeschlagen. 'Es darf keine Tabus geben', betont einer der Autoren mit Blick auf diese Maßnahme, die mit automatischen Erhöhungen von Sozialleistungen und öffentlichen Gehältern brechen würde.