Der Rentenüberwachungsausschuss hat am Donnerstag seine jährliche Stellungnahme vorgelegt und empfohlen, die Renten zur Defizitreduzierung um 2 Prozentpunkte unter der Inflationsrate anzupassen.
Der Rentenüberwachungsausschuss, der aus fünf dem Matignon unterstellten Experten besteht, hat seinen Vorschlag erneuert, die Altersrenten bis 2030 einzufrieren. Die Maßnahme zielt darauf ab, das System in Erwartung struktureller Reformen wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Die Basisrenten werden jedes Jahr zum 1. Januar entsprechend der Inflation angepasst. Sie stiegen 2026 um 0,9 Prozent, nach 2,2 Prozent im Jahr 2025 und 5,3 Prozent im Jahr 2024. Die Rentenausgaben belaufen sich auf etwa 400 Milliarden Euro pro Jahr.
Die Empfehlung war im ersten Entwurf des Sozialversicherungsfinanzierungsgesetzes für 2026 enthalten, wurde jedoch von den Parlamentariern gestrichen. Sie wurde bereits im vergangenen Jahr von demselben Ausschuss vorgebracht.