Der Premierminister hat jedem Regierungsmitglied ein Rahmenschreiben zukommen lassen, um Finanzierungsanfragen zu begrenzen, die angesichts der Dringlichkeit der öffentlichen Finanzen als unrealistisch erachtet werden.
Sébastien Lecornu sandte jedem Minister ein Schreiben, in dem er seine Ablehnung gegenüber den ersten Budgetanfragen für 2027 zum Ausdruck brachte. Er kritisierte Vorschläge in Höhe von insgesamt mehr als 30 Milliarden Euro, davon 24 Milliarden für neue Ausgaben.
Diese Anfragen würden ab 2027 zur Schaffung von mehr als 23.000 Arbeitsplätzen führen und im Zeitraum 2027-2029 zu etwa 40.000. Der Premierminister ordnete eine Abwärtskorrektur dieser Pläne an.
Das Schreiben betont die Dringlichkeit der Sanierung der öffentlichen Finanzen und erinnert daran, dass „wenn alles Priorität hat, nichts Priorität hat“.