Sam Fender hat durch Ticketverkäufe seiner „People Watching“-Tour 50.000 Pfund für Youth Music gesammelt. Die Wohltätigkeitsorganisation, die ihn zu Beginn seiner Karriere durch ein Programm im Nordosten Englands unterstützte, plant, die Spende im Rahmen ihrer „Rescue The Roots“-Kampagne in Höhe von 2 Millionen Pfund zu verdoppeln. Dies wird Musikprojekten für Jugendliche im Nordosten mit 100.000 Pfund zugutekommen.
Sam Fender, der Singer-Songwriter aus dem Nordosten Englands, hat 50.000 Pfund an Youth Music gespendet, jene Organisation, die ihn zu Beginn seiner Laufbahn über ihr „Generator“-Programm gefördert hat. Die Mittel stammen aus Ticketverkäufen seiner „People Watching“-Tour, die ihm zudem die Auszeichnung für das „Mercury Prize“-Album des Jahres 2025 einbrachte. Youth Music wird den Betrag im Rahmen seiner neuen „Rescue The Roots“-Kampagne verdoppeln, einer 2-Millionen-Pfund-Initiative, die Finanzierungslücken bei Basis-Musikprojekten für Jugendliche in ganz Großbritannien schließen soll. Infolgedessen werden 100.000 Pfund Projekte in der Region Nordost unterstützen. Fender erklärte: „Ich bin stolz darauf, Youth Music und ihre ‚Rescue the Roots‘-Kampagne zu unterstützen. Hilfe für junge Menschen in der Kunst ist rar – Projekte wie diese sind enorm wichtig.“ Carol Reid, Interims-Co-CEO von Youth Music, antwortete: „Wir sind Sam unglaublich dankbar dafür, dass er sich entschieden hat, Youth Music und junge Menschen im Nordosten zu unterstützen. Musik kann das Leben junger Menschen verändern, aber zu viele stoßen immer noch auf Barrieren, nur aufgrund ihres Wohnorts. Diese wichtige Finanzierung trägt dazu bei, dass Chancen nicht von der Postleitzahl abhängen. Es ist sehr ermutigend zu sehen, dass immer mehr erfolgreiche Künstler der Basis-Musikszene etwas zurückgeben, wo sie oft ihr Handwerk erlernt haben.“ Die Spende adressiert regionale Unterschiede, die im Bericht „Sound of the Next Generation“ von Youth Music festgestellt wurden, laut dem sich im Norden Englands nur 52 % der jungen Menschen als musikalisch bezeichnen, verglichen mit 62 % im Süden. Zuvor hatte Fender eine Ticketabgabe von 1 Pfund auf seiner Tour eingeführt, die 38 Musikclubs im ganzen Land zugutekam. Kürzlich erreichte seine Zusammenarbeit mit Olivia Dean bei „Rein Me In“ nach 35 Wochen in den Top 40 Platz eins, übertraf den Rekord von Ed Sheeran und gewann den Preis als „Song of the Year“ bei den BRIT Awards. Fender nahm zudem die Auszeichnung als „Alternative/Rock Act“ mit nach Hause, was seine Gesamtzahl an BRIT-Awards auf fünf erhöhte.