Siebzehn Kläger haben eine Sammelklage gegen Samsung, SK Hynix und Micron Technology eingereicht, in der sie den Unternehmen vorwerfen, sich abgesprochen zu haben, um das RAM-Angebot zu verknappen und die Preise in die Höhe zu treiben.
Die Klage mit dem Aktenzeichen Garciaguirre et al v. Samsung Electronics Co., Ltd. et al wurde am 25. Juni im Northern District of California eingereicht. Sie macht geltend, dass die drei Firmen, die etwa 90 Prozent des DRAM-Marktes kontrollieren, das Angebot an DDR3- und DDR4-Speichern eingeschränkt und dabei HBM-Chips für KI-Rechenzentren priorisiert hätten. Zu den Klägern gehören drei kleine Unternehmen: Troy’s Computers LLC, JB Tech Solutions LLC und WNTD Fab LLC. Sie beschuldigen die Hersteller, die KI-Nachfrage als Vorwand für eine künstliche Verknappung genutzt zu haben, die die Kosten für Verbrauchergeräte in die Höhe getrieben habe. Die Klageschrift verweist auf einen Fall aus dem Jahr 2005, in dem sich Samsung und SK Hynix der Preisabsprache bei DRAM schuldig bekannten und erhebliche Geldstrafen zahlten. Zudem wird auf die starken Aktienkursgewinne der Unternehmen in den letzten Jahren infolge gestiegener RAM-Preise hingewiesen.