Samuel Hazard, Bürgermeister von Verdun, erließ einen Erlass, um eine Messe zu Ehren von Marschall Pétain, dem Chef des Vichy-Regimes, am 15. November zu verbieten. Das Verwaltungsgericht in Nancy genehmigte die Veranstaltung trotz Protesten. Eine Untersuchung wegen Leugnung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit wurde gegen den Präsidenten des organisierenden Vereins eingeleitet.
Samuel Hazard, der vielfältige linke Bürgermeister von Verdun, äußerte seinen 'Zorn' und 'Ekel', indem er einen Erlass erließ, um die Messe zu Ehren von Marschall Pétain zu verbieten, die am 15. November in seiner Stadt abgehalten wurde. Er verurteilte den 'Revisionismus', der den Führer des Vichy-Regimes aufgrund seiner Rolle im Ersten Weltkrieg als 'Helden' darstellt.
Trotzdem genehmigte das Verwaltungsgericht in Nancy die Veranstaltung und urteilte, dass sie 'nicht von der Art sei, öffentliche Ordnung zu stören'. Hazard hielt daran fest und führte eine Protestaktion von etwa 100 Personen in der Nähe der Kirche Saint-Jean-Baptiste in Verdun an.
Am 17. November wurde eine Untersuchung wegen Leugnung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegen Jacques Boncompain, Präsident des Vereins zur Verteidigung des Gedächtnisses von Marschall Pétain (ADMP), eingeleitet. Beim Verlassen des Gottesdienstes nannte Boncompain Pétain den 'ersten Widerständler' Frankreichs und warf Hazard Opportunismus vor: 'Das ist Teil des Starts seiner Kampagne' für die Kommunalwahlen im März. Die Veranstaltung findet normalerweise anonym am Ort des Ossuars von Douaumont statt.