Suche nach zwei Vermissten bei Einsturz eines Kraftwerks in Ulsan geht weiter

Suchmaßnahmen dauern vier Tage nach dem Einsturz eines Kessel-Turms in einem Wärmekraftwerk in Ulsan, Südkorea, an, um zwei vermisste Arbeiter zu finden. Der Vorfall forderte drei bestätigte Tote und zwei mutmaßlich Tote, während der Abriss benachbarter Einheiten läuft, um die Operation zu unterstützen. Behörden untersuchen mögliche Versäumnisse bei Sicherheitsmaßnahmen.

Am Donnerstag, dem 6. November, stürzte ein 60 Meter hoher Kessel-Turm im Ulsan-Zweig der Korea East-West Power Co., einem staatlichen Wärmekraftwerk im südöstlichen Ulsan, ein. Die Struktur, die 1981 gebaut und nach 40 Betriebsjahren 2021 außer Betrieb genommen wurde, wurde von Subunternehmer-Arbeitern abgerissen, die Stahlstützen 25 Meter über dem Boden durchtrennten, um eine Sprengung vorzubereiten. Experten vermuten, dass der Einsturz durch eine ungleichmäßige Belastung auf einer Seite verursacht wurde.

Zunächst wurden neun Arbeiter als eingeschlossen gemeldet, aber zwei wurden früh gerettet. Bis Freitag, dem 7. November, wurden drei Tote bestätigt, wobei zwei weitere während der laufenden Bergungsarbeiten für tot erklärt wurden. Ein Opfer, ein 44-jähriger Mann, starb gegen 5 Uhr morgens an Herzstillstand während der Rettung. Kim Jeong-sik, ein Beamter der Ulsan Nambu Feuerwache, sagte: "Ein Retter injizierte ihm Schmerzmittel und traf Maßnahmen, um ihn warm zu halten, aber er verstarb letztendlich." Die Positionen der verbleibenden zwei Arbeiter sind weiterhin unbekannt, während etwa 40 Feuerwehrleute 30 Meter verformten Stahl und Trümmer mit Drohnen und anderer Ausrüstung durchsuchen.

Das Zentrale Katastrophen- und Sicherheitsreaktionshauptquartier entschied sich, die benachbarten Einheiten 4 und 6 abzubauen, aufgrund von Risiken weiterer Einstürze, da beide bereits für den Abriss geschwächt waren. Die vorbereitende Sprengung begann Freitagabend, mit vollständigem Abriss, der frühe nächste Woche, möglicherweise Dienstag, erwartet wird. Ein Beamter der Stadt Ulsan sagte den Reportern: "Sobald die Teile zur Verbindung der Sprengstoffe angebracht sind, wird der Abriss wahrscheinlich am Dienstag durchgeführt." Rettungsoperationen sollen nach dem Abriss beschleunigt werden.

Das Bezirksstaatsanwaltsamt Ulsan hat ein Untersuchungsteam mit Polizei und dem Arbeitsministerium gebildet, um die Ursache festzustellen, Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen und Hinterbliebene zu unterstützen. Wichtige Fragen sind, ob Sicherheitsmaßnahmen wie das Abstützen des Turms mit Draht vorhanden waren. Das Arbeitsministerium plant Durchsuchungen und Beschlagnahmungen, um den Vorfall zu untersuchen.

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