Gläubige der Äthiopisch-Orthodoxen Tewahedo-Kirche und der Katholischen Kirche haben den zweiten Tag der Semune Hmamat begangen, der letzten Woche des Abiy Tsom. Die Gläubigen begehen diese Zeit mit Fasten, Gebeten und Gottesdiensten. Die Woche erinnert an das Leiden und den Tod Jesu Christi.
In Addis Abeba begann am 29. Megabit 2018 (äthiopischer Kalender) der zweite Tag der Semune-Hmamat-Woche. Gläubige der Äthiopisch-Orthodoxen Tewahedo-Kirche und der Äthiopisch-Katholischen Kirche begingen diesen Tag mit Fasten, Gebet und der Teilnahme an Gottesdiensten.
"Semun" bezeichnet das Stehen, während "Hmamat", abgeleitet vom Ge'ez-Wort "Hama", für Standhaftigkeit und Geduld steht. Evangelisten der Kirche erklären, dass diese Kombination an das Leiden und den Tod Jesu Christi erinnert. Sie bezieht sich zudem auf die Zeit des Alten Testaments, von der Schöpfung Adams bis zur Geburt Jesu in Bethlehem.
Der Prophet Jesaja sagt: "Alle unsere Gerechtigkeit ist wie ein unrein Kleid" (Jes 64,6) und "Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen" (Jes 53,4). Gläubige betrachten diese Woche als eine Zeit der Heiligung und des geistlichen Wachstums durch Gebet, Fasten und Hingabe.