SIC ordnet Schließung von Firmen an, die biometrische Daten gegen Kryptowährungen eintauschen

Die Superintendencia de Industria y Comercio (SIC) Kolumbiens hat die sofortige Schließung mehrerer Unternehmen angeordnet, die biometrische Daten wie Iris-Scans gegen Kryptowährungszahlungen sammeln. Die Maßnahme folgt auf eine Untersuchung, die schwerwiegende Mängel in den Datenschutzprotokollen der Nutzer aufdeckte. Beamte warnen vor den Gefahren der Weitergabe biometrischer Informationen ohne angemessene Schutzmaßnahmen.

Die Superintendencia de Industria y Comercio (SIC) Kolumbiens handelte nach einer Untersuchung, die Lücken in den Datenschutzprotokollen aufdeckte. Mehrere Unternehmen sammelten hoch sensible biometrische Informationen wie Iris-Scans im Austausch für Kryptowährungen. Dies betraf Tausende von Bürgern, die ihre Daten ohne Verständnis der Risiken oder des endgültigen Zwecks abgaben.

In Städten wie Pereira und Dosquebradas im Departamento Risaralda lockte eine der Niederlassungen dieser Firmen täglich lange Schlangen von Menschen an, die die digitalen Zahlungen suchten. Cielo Rusinque, Superintendentin der SIC, wies darauf hin, wie die Praxis die mangelnde Aufklärung der Nutzer ausnutzte. "Viele Menschen gaben ihre Iris gegen einige Kryptowährungen ab, ohne die Sensibilität dieser Information zu erfassen. Von der SIC aus gaben wir präventive Warnungen aus, um zu verhindern, dass sich diese Praxis weiter ausbreitet", erklärte Rusinque.

Sie merkte auch an, dass das beteiligte Unternehmen in anderen Ländern bereits Prüfungen und Strafen erlebt hatte, was zu einer stärkeren Reaktion in Kolumbien führte. Die Schließungen sollen Bürger vor einem Modell schützen, das die grundlegenden Sicherheitsstandards für den Umgang mit Daten nach geltendem Recht nicht erfüllt.

Die SIC betonte, dass die Erhebung biometrischer Daten nur unter strengen technischen und rechtlichen Standards mit staatlicher Aufsicht zulässig ist. Sie forderte die Öffentlichkeit auf, solche Informationen nicht mit unbefugten Einheiten zu teilen, da Missbrauch zu Identitätsdiebstahl, finanziellen Schäden und Bedrohungen der persönlichen Sicherheit führen könnte.

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