Sechs Hauskäufer haben vor einem Bundesgericht Klage gegen Noah Real Estate eingereicht und fordern Entschädigungen für Lieferverzögerungen sowie fehlende Versorgungsanschlüsse. Der Bauträger weist Teile der Forderungen als spekulativ zurück. Beide Parteien warten auf eine Entscheidung zu nachträglichen Preisanpassungen.
Eine Gruppe von sechs Hauskäufern hat Bundesrichtern eine detaillierte juristische Mängelliste vorgelegt. Sie fordern Entschädigungen für die verspätete Übergabe, die vollständige Installation der Versorgungsleitungen sowie die Übernahme sämtlicher Prozesskosten.
Noah Real Estate hat vor Gericht Gegenargumente angeführt. Das Unternehmen weist Forderungen für zukünftige Betriebskosten und Folgeschäden als spekulativ und unbewiesen zurück.
Durch den rechtlichen Stillstand sind Immobilienwerte in Millionenhöhe in Birr blockiert. Beide Seiten warten auf eine richterliche Entscheidung über die Zulässigkeit von Preisanpassungen nach Abschluss der Bauarbeiten.