Skellefteå AIK besiegte Frölunda HC 2:0 in einem SHL-Spiel und übernahm die Spitze in der Serie. Torwart Strauss Mann holte seinen 10. Shutout der Saison und stellte einen neuen Liga-Rekord auf. Der Sieg zeigte starke Verteidigung und Schlüsselmomente, einschließlich eines Beinahezusammenstoßes durch Mann.
In einem ausgeglichenen SHL-Spiel besiegte Skellefteå AIK Frölunda HC mit 2:0 und rückte auf Platz eins der Tabelle vor den Gegnern. Den Sieg sicherte Torwart Strauss Mann, der seinen 10. Shutout der Saison gegen Frölunda absolvierte und den vorherigen Rekord von neun übertraf, den Fredrik Norrena und Oscar Alsenfelt hielten, während Kimmo Kapanen und Frederik Andersen bei acht lagen. Mann hatte den Rekord Anfang Dezember ausgeglichen und reflektierte den Druck: „Das war in den Gedanken, ich habe ihn ja vor Kurzem ausgeglichen. Ein Druck, den man eigentlich nicht will, aber mit der Zeit war es nah dran. Es hat ein bisschen wehgetan.“ Er gab seinen Teamkollegen die Ehre: „Das wäre ohne sie nicht möglich gewesen. Ein cooler Moment für das Team. Aber wie ich schon sagte, das ist nicht das Saisonziel – es ist, den SM-Gold zu gewinnen.“ Das Spiel brachte spannende Momente, darunter einen Vorfall, bei dem Skellefteås Stürmer Lars Bryggman mit Tobias Normann von Frölunda kollidierte, nachdem Skellefteå die Pfanne traf. Bryggman erhielt zwei Minuten, aber Normann erholte sich und spielte weiter. TV4-Experte Joel Lundqvist kommentierte: „Er liest die Situation völlig falsch. Fährt direkt in Normann rein. Nicht absichtlich, aber eindeutig eine harte Kollision.“ Frölunda konnte seine Powerplays nicht nutzen, obwohl sie mit 44 % in den letzten fünf Spielen die Besten der Liga sind. Skellefteås Penalty Kill neutralisierte alle vier Chancen. In den Schlusminuten wollte Mann fast einen Fehler machen, indem er den Puck hinter dem Tor zu einem Frölunda-Spieler spielen wollte, doch er prallte an der Pfanne ab. Stattdessen erhielt er eine Assistenz auf Rickard Huggs Empty-Net-Tor zum 2:0-Endstand. Mann lachte den Beinahemoment in einem TV4-Interview weg: „Das war gruselig. Ich will nicht hinschauen.“ Skellefteå ist seit Neujahr fast unbesiegbar und hat die meisten Spiele gewonnen, während Frölunda nur zwei Siege in den letzten 10 hat. Trotz der Niederlage sehen Analysten Potenzial bei Frölunda zur Erholung von Verletzungen und Formtiefs.