Das Polizei-Kommando des Bundesstaates Sokoto hat drei mutmaßliche Mitglieder der Sai-Malam-Sekte festgenommen, darunter ihren mutmaßlichen Anführer. Die Operation deckte einen WhatsApp-Kanal auf, der zur Rekrutierung von Jugendlichen für kriminelle Aktivitäten genutzt wurde. Die Behörden fordern Eltern auf, die Online-Interaktionen ihrer Kinder zu überwachen.
Am Freitag führte die Anti-Entführungseinheit des Polizei-Kommandos des Bundesstaates Sokoto eine auf nachrichtendienstlichen Erkenntnissen basierende Operation durch, die zur Festnahme von drei Personen führte, die mit der berüchtigten Sai-Malam-Sekte in Verbindung stehen. Diese Gruppe wird mit zunehmenden kriminellen Aktivitäten in Teilen des Staates in Verbindung gebracht. Unter den Verdächtigen befindet sich Usman Shu’aibu, der als mutmaßlicher Bandenführer identifiziert wurde.
DSP Ahmad Rufa’i, der Polizeisprecher, enthüllte, dass die Verdächtigen ihr Eintritt in die Gruppe über eine private WhatsApp-Plattform namens Red Chamber gestanden haben. Die Ermittlungen zeigten, dass dieser Kanal speziell eingerichtet wurde, um vulnerable Jugendliche für verschiedene illegale Praktiken zu rekrutieren, einschließlich ritualistischer Aktivitäten, der Suche nach dämonischen Kräften, Homosexualität und gewalttätigem Schlägerwesen.
Die Polizei betonte den wachsenden Trend krimineller Organisationen, digitale Plattformen zu nutzen, um ahnungslose junge Menschen anzuzielen. Als Reaktion haben sie Eltern und Vormunden eindringlich davor gewarnt, die Online-Aktivitäten ihrer Kinder engmaschig zu überwachen, um solche Ausbeutungen zu verhindern.
Polizeikommissar Ahmed Musa erklärte, dass diese Festnahmen die öffentlichen Bedenken hinsichtlich der Aktivitäten der Sekte angehen. Er wies darauf hin, dass laufende Bemühungen darauf abzielen, weitere Mitglieder, die noch auf freiem Fuß sind, zu fassen. Musa bekräftigte das Engagement des Kommandos für nachrichtendienstlich geführte Polizeiarbeit, um Leben und Eigentum im gesamten Staat zu schützen.