Ein milliardenschwerer Schwarzmarkt für Perlemoen verwüstet die Küste der Nelson-Mandela-Bucht und treibt organisierte Kriminalität in Südafrika an. Der illegale Handel entnimmt die Delikatesse den Meeresböden, wobei die Auswirkungen auf das breitere kriminelle Netzwerk übergreifen. Daily Maverick-Journalist Riaan Marais untersucht das Problem.
Perlemoen, eine geschätzte Delikatesse, steht im Mittelpunkt eines lukrativen illegalen Handels im Wert von Milliarden Rand entlang der Küste der Nelson-Mandela-Bucht in Südafrika. Wilder entvölkern die Bestände von Seeohren und verursachen Umweltschäden, die über marine Ökosysteme hinausgehen. Diese Schwarzmarktaktivitäten sind eng mit der kriminellen Unterwelt Südafrikas verflochten und stellen Finanzierung und Operationen für organisierte Kriminalitätsgruppen bereit, einschließlich solcher, die als Dark Water Ops bekannt sind.
Riaan Marais, der für Daily Maverick berichtet, hebt hervor, wie die Schäden des Handels weit über den Ozean hinausreichen und soziale sowie sicherheitspolitische Herausforderungen in der Region verschärfen. Die Multimedia-Untersuchung, gedreht von Malibongwe Tyilo und produziert von Emilie Gambade, unterstreicht die Dimension des Problems in der Nelson-Mandela-Bucht, einem Schlüsselfeld für diese illegale Industrie.
Bearbeitet von Joel Seboa und Lektorat von Ian Wolstenholme, wurde der Beitrag am 3. Dezember 2025 veröffentlicht. Er weist auf die Notwendigkeit stärkerer Maßnahmen gegen diese Unterweltsökonomie hin, die sowohl die Biodiversität als auch die Sicherheit der Gemeinden bedroht.