Das Department of Home Affairs hat die 90-tägige Visumfreiheit für Inhaber palästinensischer ordentlicher Reisepässe nach Untersuchungen zu Missbräuchen zurückgezogen. Beamte bestätigten systematischen Missbrauch im Zusammenhang mit Umsiedlungsmaßnahmen aus Gaza. Der Schritt zielt darauf ab, bewusste Verstöße anzugehen, während Asylanträge bearbeitet werden.
Das Department of Home Affairs hat am 6. Dezember 2025 den Rückzug der 90-tägigen Visumfreiheit angekündigt, nach einer Untersuchung durch nationale Nachrichtendienste und Beratungen im Security Cluster. Diese Entscheidung richtet sich gegen die Freistellung für Inhaber palästinensischer ordentlicher Reisepässe, die absichtlich und fortlaufend missbraucht wurde.
Die Untersuchungen deckten Missbrauch durch israelische Akteure auf, die mit «freiwilligen Auswanderungs»-Initiativen für Bewohner des Gazastreifens verbunden sind. Insbesondere brachten Ermittlungen zu zwei kürzlichen Charterflügen mit palästinensischen Passagieren systematische Probleme ans Licht. Die Freistellung, die für Tourismus oder Kurzaufenthalte gedacht war, wurde stattdessen genutzt, um Umsiedlungen aus Gaza zu erleichtern, was eine Misshandlung der beteiligten Passagiere darstellt.
Als Reaktion darauf wird das Department Asylanträge dieser Reisenden gemäß gesetzlichen Verfahren bearbeiten. Für diejenigen, die keinen Asylschutz beantragen, gelten weiterhin die ursprünglichen 90-Tage-Bedingungen. Dieser Politikwechsel unterstreicht die Bemühungen, Missbrauch zu verhindern, während legitime Flüchtlingswege inmitten regionaler Spannungen unterstützt werden.