Springboks schlagen Japan 61:7 in nassem Wembley-Spiel

Südafrikas Springboks haben Japan am Samstag bei strömendem Regen im Wembley-Stadion in London mit 61:7 vernichtend geschlagen und mit neun Versuchen einen komfortablen Sieg errungen. Japans einziger Versuch gelang vom Rückraumspieler Yoshitaka Yazaki, doch sie konnten die physische Überlegenheit in den schwierigen Bedingungen nicht mithalten – kein Wiederholung der 'Miracle of Brighton'-Überraschung von 2015.

Das Spiel entfaltete sich auf einem durchweichten Platz im Wembley-Stadion, wo die nassen Bedingungen das Ballhandhaben für beide Teams erschwerten. Die Springboks führten zur Halbzeit mit 26:0 und behielten die Dominanz bei. Flügelspieler Sacha Feinberg-Mngomezulu und Außendreier Kurt-Lee Arendse erzielten je zwei Versuche, während Kapitän Siya Kolisi, Flanker Andre Esterhuizen (von der Mitte umgestellt), Stürmer Wilco Louw und Mittelstürmer Jesse Kriel ebenfalls über die Linie kamen und die Vorwärtsdominanz zeigten.

Japans einziger Versuch gelang Rückraumspieler Yoshitaka Yazaki bei einem seltenen Vorstoß in die 22-Meter-Zone der Springboks, doch sie hatten gegen die Physis der Gegner zu kämpfen. Die Brave Blossoms wurden durch Gelbe Karten für Stürmer Shuhei Takeuchi und Flanker Ben Gunter behindert, die sie insgesamt 20 Minuten mit 14 Spielern ausharren ließen.

Springboks-Kapitän Kolisi sagte danach: "Ich denke, wir haben getan, was wir wollten, wir haben ein paar Fehler gemacht, aber Kudos an Japan, sie haben mit Tempo gespielt und den Ball schnell bewegt. Wir haben versucht, es am Breakdown zu verlangsamen und unsere Tackles zu setzen. Wir mussten heute für alles arbeiten, was wir bekommen haben."

Südafrika wird die Knöchelverletzung von Stürmer Ox Nche ab der 19. Minute überwachen, da sie nächste Woche in Paris auf stärkeren Widerstand von Frankreich treffen, gefolgt von Spielen gegen Italien, Irland und Wales in der Autumn International Series. Für Japan trübt das Ergebnis die Erinnerungen an ihren 34:32-Sieg über Südafrika bei der Rugby-WM 2015, bekannt als 'Miracle of Brighton'.

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