Stranger Things von Netflix ist für die finale Staffel am 26. November 2025 zurückgekehrt, wobei die ersten vier Episoden für Tempo und Enthüllungen gelobt werden. Die Sci-Fi-Serie setzt nach den Ereignissen der Staffel 4 an und konzentriert sich auf die anhaltende Bedrohung in Hawkins. Rezensenten heben einen starken Start hervor, obwohl einige zwischenmenschliche Nebenhandlungen vor dem Hintergrund hoher Einsätze zweitrangig wirken.
Veröffentlichungsdetails
Stranger Things Staffel 5, das abschließende Kapitel des Netflix-Phänomens aus dem Jahr 2016, startete am 26. November 2025, mit den Episoden 1-4 sofort verfügbar. Die achtteilige Staffel ist in drei Teile unterteilt: das erste Quartett erschien am Vorabend von Thanksgiving, gefolgt von drei weiteren am Weihnachtstag und dem Finale am Silvesterabend. Diese gestaffelte Veröffentlichung soll das Zuschauerinteresse über die Feiertage aufrechterhalten.
Handlung und Rezeption
Etwaige Zeit nach dem Staffelfinale 4 spielt die Geschichte in Hawkins, das nach Vecnas Angriff mit Riss-Öffnungen unter militärischer Quarantäne steht. Max liegt im Koma, und Wills anhaltende Verbindung zum Upside Down deutet auf drohende Gefahr für die Stadt und ihre Kinder hin. Die Episoden betonen Dringlichkeit, liefern Antworten auf langjährige Rätsel und bauen auf einen Will-zentrierten Höhepunkt auf, der die Mythologie der Serie bereichert.
Die Rezension von TVLine lobt das zügige Tempo und bemerkt, es vermeide die langsamen Starts, die bei Streaming-Serien üblich sind. „Es gibt ein echtes Gefühl von Dringlichkeit, das alle Entscheidungen der Charaktere unterstreicht, und Zuschauer, die die dreijährige Pause der Serie durchgehalten haben, werden mit echten und bedeutsamen Antworten belohnt“, heißt es in der Rezension. High-Budget-Effekte, der Sarkasmus von Erica Sinclair und Anspielungen auf ikonische Tracks wie „Running Up That Hill“ erfüllen die Erwartungen der Fans.
Stärken und Kritik
Obwohl die Staffel nach einer langen Produktionsverzögerung konsistent bleibt, ist sie nicht fehlerfrei. Humor wirkt gelegentlich gezwungen in angespannten Momenten, und Nebenhandlungen wie das Liebesdreieck Jonathan/Nancy/Steve erscheinen unbedeutend angesichts der Vecna-Bedrohung. Die Dynamik zwischen Eleven und Hopper bleibt ein Highlight, das Sarkasmus mit Herz verbindet. Insgesamt legen die frühen Episoden einen überzeugenden Ton für den Serienabschluss fest, obwohl das volle Finale noch aussteht.