Studie zeigt: Gen Z bereit, 2027-Wahlen zu beeinflussen

Eine neue Studie offenbart, dass Gen-Z-Jugendliche in Kenia bereit sind, an den Parlamentswahlen 2027 teilzunehmen, wobei fast sieben von zehn wählen wollen. Allerdings behindern niedrige Wählerregistrierung und Misstrauen gegenüber dem Wahlsystem erheblich. Der Bericht warnt, dass diese Veränderungen zu der höchsten Jugendbeteiligung seit 2013 führen könnten, wenn sie angegangen werden.

Eine Studie von Odipo Dev untersuchte die Stimmungen der Jugend nach den Protesten 2024 gegen den Finanzgesetzentwurf. Sie fand heraus, dass viele junge Menschen eine starke Absicht haben, sich politisch zu engagieren, aber Misstrauen gegenüber der Independent Electoral and Boundaries Commission (IEBC) sie am Registrieren hindert. „Es gibt erhebliches Misstrauen gegenüber der IEBC... Das hat viele davon abgehalten, sich zu registrieren“, sagt Winny Jerotich, Forscherin bei Odipo Dev.

Der Bericht erläutert, dass die Gründe für niedrige Beteiligung von Apathie zu Frustration über leere Versprechen und undurchsichtige Institutionen gewechselt haben. Nach den Protesten hat Gen Z eine gesteigerte bürgerliche Verantwortung gezeigt, aber die Registrierung bleibt ein großes Hindernis. „Nach den Protesten 2024 hat Gen Z gezeigt... Die größere Frage ist, wie man diese Jugend auf diesem Weg begleitet“, heißt es im Bericht.

Die Studie umfasste 531 Teilnehmer im Alter von 18-29 Jahren aus 20 Counties, die sich auf die Nachwahlen am 27. November vorbereiten. IEBC-Daten zeigen, dass 31 % der wahlberechtigten Jugendlichen nicht registriert sind. Marjan Hussein Marjan, CEO der IEBC, hat Eltern und Institutionen aufgefordert, junge Menschen zu ermutigen, und betont, dass politische Stabilität für den Fortschritt von Vision 2030 unerlässlich ist.

Die Opposition kritisiert die IEBC für unzureichende Bürgerausbildung und die Einführung der Iris-Scan-Technologie ohne ausreichende Erklärung. Marjan jedoch sagt, die Technologie erhöhe die Transparenz und verhindere Betrug. „Glaubwürdige Wahlen beginnen mit sauberen und genauen Daten... Technologie verhindert Doppelregistrierungen und verbessert die Transparenz“, erklärt er. Die Studie zeigt auch, dass 37 % der 18- bis 19-Jährigen KI-Tools nutzten, um Kandidaten zu recherchieren, und Gespräche mit vertrauten Freunden ihre politischen Ansichten prägen.

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