Sudanesische Flüchtlinge in Äthiopien stehen vor 300-Dollar-Visastrafe

Sudanesische Flüchtlinge in Äthiopien müssen monatliche Strafen von 300 Dollar für Visaverlängerungen zahlen, inmitten von Krieg und Einkommensmangel. Äthiopien beherbergt seit Ausbruch des Konflikts über 100.000 Sudaner. Behörden verlangen 100 Dollar für Verlängerungen und verhängen 300-Dollar-Strafen für Überziehung, was ihre humanitären Herausforderungen verschärft.

Sudanesische Bewohner in Äthiopien, die durch den Krieg vertrieben wurden, stehen unter starkem finanziellen Druck durch Aufenthaltsgenehmigungen und Visaverlängerungen, zusätzlich zu Menschenrechts- und humanitären Herausforderungen. Neueste Berichte deuten darauf hin, dass Äthiopien seit Beginn des Konflikts über 100.000 Sudaner aufgenommen hat. Die Behörden fordern 100 Dollar für jede monatliche Visaverlängerung, zuzüglich einer Strafe von 300 Dollar pro Monat für Überziehung.

Die Sudanese Tribune beschreibt die Erhöhung der monatlichen Einreisevisa als einen äußerst schwierigen und bitteren Schritt inmitten von Krieg, Einkommensverlust und Vermögenserschöpfung. Mit dem anhaltenden Krieg hat diese finanzielle Abgabe und Strafe zu Aufrufen nach humanitären Entscheidungen und dringenden Interventionen geführt. Die Sudaner klagen, dass die sudanesische Botschaft in Addis Abeba keine angemessene Antwort auf ihre Probleme gibt. Die Botschaft bietet keine Reaktion auf große Probleme wie Lebensmittel- und Medikamentenmangel, und ihr Personal überprüft die Bedingungen der Bürger nicht vor Ort. Die Sudaner haben die äthiopische Regierung aufgefordert, die Situation der Flüchtlinge dringend zu prüfen und eine einmonatige Gnadenfrist für ein kostenloses Visa zu gewähren.

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