Bewohner von Neiva sind alarmiert über den Verfall eines Abschnitts der Avenida Circunvalación nahe der Puente Torcido nach der Aussetzung von Verbesserungsarbeiten auf rund 130 Meter. Das Stadtsekretariat für Infrastruktur und Straßen führt die Unterbrechung auf die Wartezeit auf ein Gutachten des nationalen Planungsdepartments zurück, um einen Finanzierungsengpass zu beheben. Lokale Stadträte fordern dringendes Handeln, da die Straßenverhältnisse durch Regen verschlechtern.
Die Unterbrechung der Arbeiten an der Avenida Circunvalación nahe der Puente Torcido hat bei den Bewohnern von Neiva Alarmstimmung ausgelöst wegen der Gefahren des verwahrlosten Abschnitts. Dieser rund 130 Meter lange Bereich weist tiefe Schlaglöcher, Schäden an der Mittelinsel und Fußgängerbereichen auf, verschlimmert durch Regenwasserpfützen und schlechte Nachtbeleuchtung, wie Anwohner berichten.
Der Sekretär für Infrastruktur und Straßen, Germán Darío Sánchez, erklärte, die Aussetzung resultiere aus einem anhängigen nationalen administrativen und finanziellen Verfahren. Das Projekt war in einem Vertrag 2020-2023 über 16 Milliarden Pesos enthalten, finanziert aus Lizenzgeldern für städtische Straßenverbesserungen, stößt nun jedoch auf einen Ressourcenmangel, der den Fortschritt blockiert. „Wir warten auf ein Konzept des nationalen Planungsdepartments (DNP) zu dem, was wir tun können“, sagte Sánchez. Er fügte hinzu: „Wir brauchen eine Angabe des DNP, ob es machbar ist oder nicht, Mittel aus einer anderen Finanzierungsquelle zuzuführen, um dieses Projekt abzuschließen. Ich kann kein einzelnes Projekt mit Mitteln aus verschiedenen Kategorien finanzieren, ohne klare Genehmigung.“
Derzeit ruht die Stadtverwaltung die Arbeiten aus, bis Materialien verfügbar sind. Im Stadtrat äußerte Ratsmitglied Jesús Andrés Garzón umfassende Bedenken zum kritischen Zustand der Straßen, insbesondere in der Regenzeit, in der Schlaglöcher zugenommen haben. Garzón wies darauf hin, dass seit über einem Monat keine Wartungsmaterialien eingetroffen sind, und machte den Auftragnehmer für Versäumnisse verantwortlich trotz genehmigter Mittel aus einem Kredit über 16 Milliarden Pesos.
Für den betroffenen Abschnitt beschrieb Garzón ein komplexes rechtliches Problem durch die verspätete Vertragsausführung, das eine Wiederverwendung der Mittel ohne Vermögensschaden verhindert. Die Rechtsabteilung und das Sekretariat suchen nach einem rechtlichen Weg, dies zu lösen, und betonen die Notwendigkeit sofortiger Reparaturen als wichtige Südeinfahrt der Stadt. Trotz der Einschränkungen würdigte Garzón die Bemühungen von Sánchez mit begrenzten Mitteln und versprach Materiallieferung nächste Woche, um die Straßennotlage vor der Dezembersaison zu bewältigen.