Cédric Brun hat La France Insoumise dramatisch verlassen und eine Infiltration durch nicht-republikanische Profile in der Partei denunziert. Diese Spaltung belebt Vorwürfe des Kommunitarismus gegen LFI weniger als vier Monate vor den Kommunalwahlen. Der Fall dreht sich um Denain in der Region Nord, wo Verdacht auf eine LFI-verbundene Liste besteht.
Weniger als vier Monate vor den Kommunalwahlen 2026 steht La France Insoumise (LFI) vor einer internen Krise. Cédric Brun, eine lokale Figur der Bewegung in der Region Hauts-de-France, hat die Tür zum regionalen LFI-Kreis zugeschlagen, in dem er seit seiner Wahl im Juni 2021 saß. Ehemaliger CGT-Gewerkschafter bei PSA, wirft er der Mélenchon-Partei eine „Strategie der Infiltration“ und „Entrismus der Muslimbruderschaft“ vor, sowohl national als auch lokal.
Die Kontroverse ist besonders intensiv in Denain, einer Stadt im Département Nord mit über 20.000 Einwohnern am Rande von Valenciennes. Dort trug Brun das LFI-Label bei den Parlamentswahlen 2024 nach der Auflösung der Nationalversammlung. Das erste Warnsignal für ihn war die Bildung einer LFI-nahen Liste, die verdächtigt wird, „die Tür für besorgniserregende Profile“ zu öffnen. Empört über diese „nicht-republikanischen Profile“ hat Brun in einem Interview mit La Voix du Nord Vorwürfe des Kommunitarismus gegen LFI wiederbelebt.
Dieser Fall beleuchtet interne Spannungen innerhalb der Insoumis, während die Partei ihre Kandidaten für die Kommunalwahlen vorbereitet. Es wurden keine Widersprüche in den verfügbaren Quellen festgestellt, obwohl der Hauptartikel teilweise für Nicht-Abonnenten nicht zugänglich ist.