Verdacht gegen Bildrechtsverträge von Dupont und Jelonch mit Stade Toulousain

Eine Untersuchung von L'Équipe stellt Bildrechtsverträge infrage, die Antoine Dupont und Anthony Jelonch mit einem Sponsor von Stade Toulousain abgeschlossen haben, ohne tatsächliche Nutzung ihrer Bilder. Diese Deals ermöglichten den Spielern erhebliche Zahlungen und werfen Fragen zur Einhaltung der Gehaltsobergrenze auf. Der Toulouse-Klub, bereits in anderen Fällen involviert, hat nicht sofort reagiert.

Die am Montag von der Zeitung L'Équipe veröffentlichte Untersuchung deckt mögliche Unregelmäßigkeiten in Bildrechtsverträgen auf, die zwei Internationale von Stade Toulousain, Antoine Dupont und Anthony Jelonch, mit dem Unternehmen 3S-Alyzia, einem Club-Sponsor spezialisiert auf Flughafendienstleistungen, abgeschlossen haben. Laut der Sportzeitung führten diese mehrjährigen Vereinbarungen zu keiner Nutzung der Bilder der Spieler, dennoch wurden sie üppig vergütet: über 1,5 Millionen Euro für Dupont über seine Firma AD 9 Conseils, mit 200.000 Euro pro Saison seit seinem Wechsel zum Klub, und 170.000 Euro für Jelonch. Diese Zahlungen werfen Fragen zum Salary Cap auf, der Lohnobergrenze für Top-14-Klubs, die nicht nur Gehälter, sondern auch Partnerbeiträge umfasst. L'Équipe bemerkt, dass die Nutzung von Bildrechten anstelle von Gehältern Urssaf-Beiträge und Einkommenssteuer für Spieler vermeidet, während dem Klub das Umgehen von Budgetgrenzen ermöglicht. Zudem sollen die Beträge, die Dupont für seine Rolle als Botschafter bei Fiducial, einem weiteren Toulouse-Sponsor, erhielt, nicht unter dieser Obergrenze deklariert worden sein. Stade Toulousain, der erfolgreichste Klub Frankreichs und dreifacher Titelverteidiger der Top 14, ist mit solchen Problemen nicht unbekannt. Im letzten Frühling zahlte er 1,3 Millionen Euro an die Ligue Nationale de Rugby (LNR) im Rahmen einer Schlichtung über den Transfer von Melvyn Jaminet 2022 von Perpignan nach Toulouse. Im Dezember erhielt er eine Abzug von zwei Punkten für die aktuelle Saison nach einer Entscheidung des Disziplinarrats. Vom L'Équipe kontaktiert, hatte der Klub zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht reagiert.

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