Schweden erlaubt Abschuss von 48 Wölfen bei Lizenzjagd 2026

Schwedische Kreisverwaltungen haben zugestimmt, den Abschuss von 48 Wölfen während der Lizenzjagd 2026 zu erlauben, verteilt auf neun Gebiete im ganzen Land. In der Provinz Jönköping werden keine Wölfe gejagt, während sechs in dem Revier Klyftamon in Västra Götaland wegen Angriffen auf Vieh getötet werden. Das Ziel ist es, die Dichte der Wolfspopulation auf 270 Individuen zu reduzieren.

Schwedische Kreisverwaltungsbehörden haben kürzlich die Verteilung der Wolf-Lizenzjagd 2026 vereinbart. Insgesamt 48 Wölfe dürfen landesweit erlegt werden, verteilt auf neun Reviere. Im südlichen Raubtier-Management-Gebiet, das die Provinz Jönköping einschließt, sind 12 Wölfe zugeteilt, aber in Jönköping selbst findet keine Jagd statt.

Die neueste Bestandsaufnahme zeigt etwa 355 Wölfe in Schweden. Nach einer Regierungsentscheidung soll die Population in einem ersten Schritt auf 270 Wölfe vor der Lizenzjagd 2026 reduziert werden. Ab diesem Jahr gilt ein neuer niedrigerer Referenzwert von 170 Wölfen, und die Schwedische Umweltbehörde hat den Auftrag erhalten, einen neuen Managementplan zu entwickeln, der voraussichtlich 2026 fertiggestellt wird.

In der Provinz Jönköping erklärt die Wildtierbeamtin Linda Andersson den Grund für keine Jagd: «Der Grund ist der Hauptzweck der Lizenzjagd, nämlich die Dichte der Wolf-Reviere und die Konzentration von Wölfen dort zu reduzieren, wo sie am höchsten ist, und dass Lizenzjagd nicht in Gebieten mit genetisch wichtigen Wölfen durchgeführt werden darf.» Die Lage der Provinz im südlichen Gebiet verlagert den Fokus auf Regionen wie die Provinz Södermanland, die die höchste Dichte an Revieren ohne genetisch wichtige Individuen hat.

In Västra Götaland, speziell im Revier Klyftamon, sind sechs Wölfe zum Abschuss freigegeben. Die Wildtierbeamtin Mia Bisther begründet die Entscheidung: «Es gibt dort keine genetisch wichtigen Wölfe, und außerdem haben wir Probleme mit schädigenden Individuen und Angriffen auf Vieh gehabt.» Dies adressiert lokale Probleme mit Viehschäden in der Region.

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