Ministerpräsidentin Sanae Takaichi hat letzte Woche Japans größte Runde zusätzlicher Ausgaben seit der Lockerung der Pandemiebeschränkungen enthüllt. Sie steht nun vor der Herausforderung, das ¥17,7-Billionen-Paket zu finanzieren, ohne die Marktnervosität zu steigern. Das Kabinett soll den Zusatzhaushalt am Freitag genehmigen.
Ministerpräsidentin Sanae Takaichi hat letzte Woche ein Stimuluspaket mit ¥17,7 Billionen ($113 Milliarden) an neuem Ausgabenvolumen vorgestellt, das Japans größte Zusatzausgabe seit der Lockerung der Pandemiebeschränkungen markiert. Die Regierung plant, diesen Zusatzhaushalt in einer Kabinettssitzung am Freitag zu genehmigen.
Die Kernherausforderung besteht darin, diese Initiative ohne starken Rückgriff auf neue Anleihenemissionen zu finanzieren, was die Marktsorgen um Japans Finanzen verstärken könnte. Die Administration Takaichi will alternative Finanzierungsquellen und Einsparungen aus bestehenden Verpflichtungen nutzen, um den Anleihenanteil zu begrenzen. Marktteilnehmer werden die Anleihenzahl genau beobachten und das Vorjahresergebnis – bei dem fast die Hälfte eines Zusatzhaushalts ohne zusätzliche Anleihen finanziert wurde – als Erfolgsmaßstab heranziehen.
Mit Beteiligung des Finanzministeriums sind Anpassungen bei Steuern und Haushaltszuweisungen zu erwarten. Diese Strategie soll die Wirtschaftserholung stützen und das Investorenvertrauen wahren. Analysten heben hervor, dass die Finanzierungsdetails eine entscheidende Rolle für Japans fiskalische Stabilität spielen werden.