Edher María Hernández Walteros, ein Lehrer aus Algeciras in Huila, wurde in Bogotá ermordet, nachdem er durch Bedrohungen von FARC-Dissidenten vertrieben worden war. Sein Bruder bestätigte, dass der Vorfall freitagmorgens stattfand, aus unbekannten Motiven. Der Lehrer hatte Korruption und das Vorhandensein bewaffneter Gruppen in seiner Region über soziale Medien angeprangert.
Edher María Hernández Walteros, ein Lehrer aus der Gemeinde Algeciras in Huila, wurde in Bogotá ermordet. Sein Bruder Jehová Hernández Walteros bestätigte, dass das Verbrechen freitagmorgens stattfand, obwohl er die Motive oder Ursachen nicht kennt. „Ich weiß nicht viel, man sagt mir, es war heute Morgen in Bogotá“, sagte Jehová in einem Telefonat mit LA NACIÓN.
Der Lehrer war aus Algeciras geflohen aufgrund von Bedrohungen durch FARC-Dissidenten, nachdem er ihr Vorhandensein in der Region angeprangert hatte. In einem Interview mit lokalen Medien in Neiva berichtete Edher: „Die Comandos de Frontera tauchten 2023 auf, dann die Segunda Marquetalia und später die Dissidenten von ‘Iván Mordisco’, und auf meinem sozialen Netzwerk (Facebook) habe ich angegeben, dass sie keine Guerilleros sind, sondern ‘Narcoparamilitärs’“.
Seine Facebook-Beiträge prangerten auch mutmaßliche Korruption in Algeciras, Campoalegre und Hobo an. Diese führten zu Erpressungsforderungen der Dissidenten: zunächst 10 Millionen, ausgehandelt auf 5 Millionen. Später schickten sie jemanden in sein Geschäft, um zu verlangen, dass er die Beiträge löscht und eine Strafe zahlt. Edher bat um Zeit bis zum 15. Dezember 2023 und entschied sich, die Gemeinde zu verlassen.
Einen Monat zuvor, im Juli 2023, wurde sein Sohn Oscar Iván Hernández in Algeciras getötet, in der Nähe des Parks im Viertel Las Mercedes. Der junge Mann, der obdachlos war, hatte in der Nacht zuvor versucht, seinen Vater mit einem Messer anzugreifen, und wurde von einem bewaffneten Individuum abgefangen.
In Bogotá führen die Behörden Untersuchungen durch, um den Mord am Lehrer aufzuklären.