Die Kfz-Versicherung in Indien geht über den finanziellen Schutz hinaus und bietet emotionale Erleichterung bei Unfällen durch Haftpflichtdeckung für Dritte. Diese Pflichtversicherung gemäß dem Motor Vehicles Act von 1988 stellt sicher, dass Opfer Entschädigung erhalten, während die Versicherer die rechtlichen Komplexitäten übernehmen. Ein Journalist teilt persönliche Einblicke in ihren realen Wert.
Die Kfz-Versicherung umfasst zwei Hauptbestandteile: Deckung für Schäden am eigenen Fahrzeug und Haftpflichtschutz für Dritte (TP). Die TP-Deckung, die durch den Motor Vehicles Act von 1988 vorgeschrieben ist, wird als soziale Gesetzgebung betrachtet, die Unfallopfer oder ihre Familien bei Verletzungen, Tod oder Behinderung schützt.
In einem Unfallszenario, wie einer Kollision eines Autos mit einem Roller, bei der der Fahrer verletzt wird, gilt die betroffene Person als Dritter — der Fahrzeugbesitzer ist die erste Partei, der Versicherer die zweite. Entschädigungsansprüche laufen in der Regel über die Polizei, einschließlich der Einreichung eines FIR, der Sammlung medizinischer Unterlagen, Fahrzeugdetails und Versicherungsinformationen, bevor sie den Motor Accident Claims Tribunal (MACT) erreichen.
Die unmittelbare Priorität nach einem Unfall ist die Bereitstellung medizinischer Hilfe für Verletzte, was sowohl moralische als auch rechtliche Pflichten erfüllt. Die Versicherer kümmern sich dann um die anschließende Bürokratie, von Polizeiverfahren bis zu Tribunalverhandlungen und rechtlicher Vertretung, und ersparen den Versicherungsnehmern erheblichen Stress.
Ein Wirtschaftsjournalist und Versicherungsexperte teilt eine persönliche Erfahrung: „Als mein Auto an einer Ampel von einem Motorrad erwischt wurde, habe ich das hautnah erlebt. Ich war nicht schuld, aber es war trotzdem ein traumatisches Erlebnis. Später habe ich realisiert, wie viel belastender es ohne Versicherung gewesen wäre — all diese offiziellen Prozesse, Anhörungen und mögliche Belästigungen.“
Die Police deckt nicht nur Kosten, sondern bewahrt auch den Verstand inmitten des Chaos. Allerdings könnten Fahrer größerer Fahrzeuge mit der Annahme von Schuld rechnen. Wichtig ist, direkte Zahlungen an Opfer zu vermeiden, da dies als Schuldeingeständnis gewertet werden könnte und Versicherungsansprüche erschweren. Stattdessen sollte man auf den Versicherer für die gesamte Folgeabwicklung vertrauen, wie es durch die gezahlte Prämie beabsichtigt ist.