Eine aktuelle TIFA-Umfrage deutet darauf hin, dass viele Kenianer glauben, der Tod des ehemaligen Premierministers Raila Odinga habe es Präsident William Ruto erschwert, sich 2027 wiedergewählen zu lassen. Die Umfrage ergab, dass 41 % der Befragten das Ausbleiben Railas, der am 15. Oktober verstarb, als erhebliches Hindernis betrachten.
Die TIFA-Umfrage beleuchtet kenianische Meinungen zum Einfluss von Raila Odingas Tod auf die politische Landschaft des Landes, insbesondere bezüglich der Aussichten von Präsident William Ruto bei den Wahlen 2027. Die Ergebnisse zeigen, dass 41 % der Befragten meinen, Rutos Weg zum Sieg werde ohne Raila schwieriger, was den nachhaltigen Einfluss des verstorbenen Oppositionsführers unterstreicht.
Im Gegensatz dazu halten nur 30 % der Befragten Railas Abwesenheit für vorteilhaft für Rutos erneute Amtszeit, möglicherweise wegen des Fehlens eines starken Rivalen. Weitere 18 % sehen keine Veränderung in Rutos Chancen unabhängig von Railas Anwesenheit, während 10 % keine Meinung äußerten oder keine Kenntnis hatten.
Diese Umfrage unterstreicht Veränderungen in Kenias politischer Dynamik nach Railas Tod am 15. Oktober als prominente ODM-Figur. Sie betont die Herausforderungen für Ruto bei den kommenden Wahlen, obwohl Angaben zur Methodik der Umfrage oder Stichprobengröße in den Ergebnissen fehlen.