Präsident Bola Ahmed Tinubu hat die Namen von 32 Personen, darunter die ehemalige First Lady von Oyo Florence Ajimobi, an den Senat zur Bestätigung als Botschafter geschickt. Die Liste umfasst 15 Berufdiplomaten und 17 Nichtberufsnominierte. Die Oppositionspartei PDP hat die Auswahl kritisiert, da sie diskreditierte Figuren enthalte.
Am 29. November 2025 hat Präsident Bola Ahmed Tinubu eine Liste von 32 Botschafterkandidaten an den nigerianischen Senat zur Prüfung und Bestätigung weitergeleitet. Die Kandidaten bestehen aus 15 Karrierebotschaftern und 17 Nichtkarriere-Kandidaten, wie in einer Erklärung des Präsidialsprechers Bayo Onanuga mitgeteilt. Die Einreichung folgt auf zwei Briefe an Senatspräsident Godswill Akpabio, die zu einer schnellen Bearbeitung aufrufen.
Unter den Nichtkarrierekandidaten befindet sich Dr. (Frau) Florence Ajimobi, Witwe des verstorbenen ehemaligen Gouverneurs von Oyo Abiola Ajimobi. Weitere prominente Nichtkarrierefiguren sind der ehemalige INEC-Vorsitzende Mahmud Yakubu, der ehemalige Präsidialberater Reno Omokri aus Delta State, der ehemalige Luftfahrtminister Femi Fani-Kayode aus Osun State, der ehemalige Gouverneur von Enugu Ifeanyi Ugwuanyi, der ehemalige Gouverneur von Abia Victor Okezie Ikpeazu, der ehemalige Vizegouverneur von Lagos Femi Pedro und Senator Jimoh Ibrahim aus Ondo State. Die Karriereliste umfasst Personen wie Enebechi Monica Okwuchukwu aus Abia, Yakubu Nyaku Danladi aus Taraba und Botschafter Shehu Barde aus Katsina.
Die Kandidaten sollen zu wichtigen diplomatischen Missionen in Ländern wie China, Indien, Südkorea, Kanada, den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Organisationen wie den Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union entsandt werden, vorbehaltlich der Senatsgenehmigung. Dieses Paket folgt auf die Einreichung von drei Kandidaten letzte Woche: Botschafter Ayodele Oke aus Oyo, Botschafter Amin Mohammed Dalhatu aus Jigawa und Oberst a. D. Lateef Kayode Are aus Ogun, möglicherweise für Großbritannien, die USA oder Frankreich.
Die Peoples Democratic Party (PDP) hat scharf reagiert und den Rückzug der Liste gefordert. Die Partei bezeichnete die Kandidaten als „diskreditierte Propagandisten und charakterlose Politiker“ und hob Bedenken hinsichtlich ihrer Eignung für diplomatische Rollen hervor. Präsident Tinubu hat angekündigt, dass weitere Nominierungen bald folgen werden.