Das Tokioter Hochgericht hat entschieden, dass höhere Schadensersatzzahlungen an die Frau eines nepalischen Mannes geleistet werden, der nach seiner Fesselung durch die Metropolitan Police Department starb. Das Berufungsgericht erhöhte den Betrag von etwa 1 Million Yen auf 39 Millionen Yen und hielt die körperliche Fesselung für illegal.
Im Jahr 2017 wurde der nepalische Mann, der damals 39 Jahre alt war, wegen Verdachts auf Diebstahl von verlorenen oder abgelegten Gegenständen festgenommen. Er wurde in einer Haftanstalt der Metropolitan Police Department gewalttätig und wurde mit einem Gürtel und Handschellen gefesselt. Anschließend verlor er das Bewusstsein und wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er starb.
Das Tokioter Bezirksgericht urteilte im März 2023, dass die MPD für die Verzögerung bei der Verbringung ins Krankenhaus verantwortlich sei. Es setzte den Schadensersatz jedoch auf etwa 1 Million Yen fest, unter Berücksichtigung nepalischer Gesetze und Gerichtsurteile.
Am Mittwoch, dem 19. November 2025, urteilte das Tokioter Hochgericht unter Vorsitz von Richterin Maki Aizawa, dass „der Mann mit übermäßiger Kraft gefesselt wurde, was zu schweren Einschränkungen seines Blutflusses führte“. Das Gericht stellte fest, dass er an der illegalen körperlichen Fesselung durch die MPD gestorben sei. Der Schadensersatz wurde auf etwa 39 Millionen Yen erhöht, einschließlich entgangener Löhne und Entschädigung.
Die Frau hatte argumentiert, dass der Tod ihres Mannes auf illegale Fesselung zurückzuführen sei, und Schadensersatz von der Regierung von Tokio und anderen gefordert. Ein MPD-Beamter sagte: „Wir werden das Urteil detailliert prüfen und über den nächsten Schritt nachdenken.“
Das Urteil hebt Bedenken hinsichtlich Polizeifesselungspraxis und Menschenrechtsschutz hervor.