Trump kündigt Prioritätsvisa für die WM 2026 an

Der US-Präsident Donald Trump hat ein Prioritätsscheduling-System für Visa für Inhaber von Tickets zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026 angekündigt. Diese Initiative, die mit der FIFA abgestimmt wurde, zielt darauf ab, den Eintritt internationaler Fans in das Turnier zu erleichtern, das von den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada gemeinsam ausgetragen wird. Prioritäre Interviews werden Anfang 2026 verfügbar sein.

Am Montag, dem 17. November 2025, kündigte Donald Trump die Schaffung eines 'Prioritäts-Terminplanungssystems' für US-Visa an, das sich an Fans mit Tickets für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 richtet. Unter der Leitung des State Departments ermöglicht diese Maßnahme es denen mit langen Wartezeiten, Verfahren zu beschleunigen, so ein FIFA-Statement. Trump erklärte, dass die Abteilungen State und Homeland Security daran gearbeitet hätten, 'sicherzustellen, dass Fußballfans aus aller Welt ordnungsgemäß überprüft werden und nächsten Sommer ohne Probleme in die Vereinigten Staaten kommen können'.

Bei der Ankündigung im Weißen Haus wurde Trump vom FIFA-Präsidenten Gianni Infantino begleitet, der betonte: 'Ich denke, Sicherheit ist die oberste Priorität für den Erfolg einer Weltmeisterschaft'. Infantino erwartet zwischen fünf und zehn Millionen Touristen in den drei Gastgeberländern, was einen wirtschaftlichen Einfluss mit über 30,2 Millionen Arbeitsplätzen erzeugen wird. Die FIFA beschrieb das Turnier als das inklusivste in der Geschichte des Fußballs, mit mehr als sechs Milliarden Zuschauern.

Diese Initiative ist Teil einer Arbeitsgruppe des Weißen Hauses zur Weltmeisterschaft, die per Exekutivverordnung eingerichtet wurde, mit Trump als Vorsitzendem, JD Vance als stellvertretendem Vorsitzendem und Andrew Giuliani als Exekutivdirektor. Die FIFA hat ihre Präsenz in den USA verstärkt, indem sie im Juni 2025 ein Büro im Trump Tower eröffnete, bei dem Eric Trump anwesend war. Kritiker äußern jedoch Bedenken, dass verschärfte Einwanderungskontrollen diese Erleichterungen untergraben könnten. Trump bekräftigte seine Bereitschaft, bei der Sicherheit zu helfen, und bot an, die Nationalgarde für Städte wie Los Angeles zu entsenden, falls nötig.

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