US-Präsident Donald Trump hat seine Heimatschutzministerin Kristi Noem am Donnerstag entlassen. Die 54-Jährige war das Gesicht seiner rabiater Migrationspolitik, doch wachsende Unruhe in der Republikanischen Partei führte zu ihrem Abgang. Es handelt sich um die erste Entlassung eines Kabinettsmitglieds in Trumps zweiter Amtszeit.
Die Entlassung von Kristi Noem erfolgte am Donnerstag und markiert einen Wendepunkt in der Regierung von Donald Trump. Noem, die als Vollstreckerin seiner Einwanderungspolitik galt, hatte trotz zunehmender Kritik in der Republikanischen Partei wochenlang Trumps Unterstützung genossen. Der Unmut über die 54-Jährige hatte gefährliche Ausmaße angenommen, doch Trump hielt an ihrer unbedingten Loyalität und ihrem schneidigen Auftreten fest.
Trump widerstand Druck von Demokraten und kritischen Medien, da er es ablehnt, zu etwas gedrängt zu werden. In seiner zweiten Amtszeit hatte er bislang keinen Minister entlassen, unabhängig von deren Unfähigkeit oder Unpopularität. Die Entscheidung könnte als berechenbarer Zug Trumps interpretiert werden, der seine Vorliebe für loyale Figuren unterstreicht.
Noems Rolle in der rabiater Migrationspolitik machte sie zu einem zentralen Akteur, doch interne Spannungen zwangen Trump schließlich zum Handeln. Der Vorfall wirft Fragen zu den Dynamiken innerhalb der Republikanischen Partei auf, wo Kritik an Noem zunahm.