Trumps neu gegründeter Friedensrat plant ein Gipfeltreffen in Washington am 19. Februar, um 1 Milliarde Dollar für den Wiederaufbau in Gaza zu sichern. Das Ereignis folgt auf die Unterzeichnung der Satzung des Rates in Davos mit 27 Gründungsmitgliedern und einem Mandat des UN-Sicherheitsrates. Es zielt darauf ab, den Frieden durch ein geschäftsähnliches Modell zu beschleunigen.
An den Ufern des Potomac im umbenannten Institute of Peace in Washington tauscht Trumps Friedensrat traditionelle Diplomatie gegen Vorstandsgespräche. „Der Rat wird in Gaza großartige Arbeit leisten“, erklärte Trump vor Wochen in Davos, und nun werden Einladungen für ein Gipfeltreffen am 19. Februar finalisiert, um Worte in den Wiederaufbau der Trümmer des Streifens umzusetzen. nnDie Aktivitäten begannen beim Weltwirtschaftsforum im Januar in Davos, wo Trump die Satzung des Rates unterzeichnete und einen Vorschlag in eine „aktive internationale Organisation“ verwandelte. Mit 27 Gründungsmitgliedern und einem Mandat des UN-Sicherheitsrats für die Regierungsführung und Erholung in Gaza testet das Gipfeltreffen Trumps „Business-First“-Ansatz für den Frieden im Nahen Osten. nnStrukturiert wie ein Unternehmensvorstand umfasst der Rat einen Exekutivausschuss mit US-Außenminister Marco Rubio, Sondergesandtem Steve Witkoff, Jared Kushner und ehemaligem britischem Premierminister Tony Blair. Rubio wies die Ängste westlicher Verbündeter zurück, es handle sich um einen Schatten-UN-Sicherheitsrat, und betonte, er sei durch eine UN-Resolution geschaffen und konzentriere sich ausschließlich auf die zweiten und dritten Phasen in Gaza. nnSein Finanzierungsmodell führt „Pay-to-Play“ ein und bietet permanente Sitze für Beiträge von 1 Milliarde Dollar an, um Kapital für den Wiederaufbau zu sammeln, obwohl Kritiker sagen, es könnte diplomatisch einflussreiche, aber kassenarme Nationen an den Rand drängen. nnDerweil traf sich der arabisch-islamische Ministerausschuss am Freitag in Ljubljana, Slowenien, mit dem ägyptischen Außenminister Badr Abdelatty, dem saudischen Außenminister Prinz Faisal bin Farhan und dem jordanischen Außenminister Ayman Safadi. Abdelatty lobte Sloweniens Unterstützung für palästinensische Rechte und betonte territoriale Integrität, internationale Beobachter und die Ausbildung palästinensischer Polizei. Bin Farhan sagte, die Gespräche zielten darauf ab, Trumps Plan zur Beendigung des Blutvergießens zu unterstützen, während Safadi zur Stabilisierung des Waffenstillstands aufrief, bevor die humanitäre Krise schlimmer wird. nnDer Zeitpunkt des Gipfels ist präzise: Israels Premierminister Benjamin Netanyahu trifft Trump am 18. Februar, um die Sicherheitsmaßnahmen der Phase Zwei zu besprechen, einschließlich Korridore und Beobachter. Israel hat die Einladung angenommen, die Satzung aber nicht unterzeichnet, was diese bilaterale Begegnung entscheidend macht.