US-philippinische Militärtaskforce wird wahrscheinlich zu multinationaler Einheit

Eine neu eingerichtete US-philippinische Militärtaskforce zielt darauf ab, Zwangshandlungen im umstrittenen Südchinesischen Meer abzuschrecken, und könnte sich auf Verbündete wie Japan und Australien ausweiten. Task Force Philippines stellt einen Schlüssel-Schritt zur Stärkung bilateraler Beziehungen dar. Experten deuten an, dass sie die Grundlage für zukünftige multinationale Operationen bilden könnte.

Die Vereinigten Staaten und die Philippinen haben kürzlich Task Force Philippines ins Leben gerufen, eine militärische Einheit, die sich auf die Abschreckung von Zwangshandlungen und die Bewältigung von Krisen im umstrittenen Südchinesischen Meer konzentriert. Diese Initiative fördert die Institutionalisierung bilateraler Verteidigungsbeziehungen und wird erwartet, dass sie zu einer größeren kombinierten Streitkraft heranwächst, die Personal aus Ländern mit Visiting-Forces-Abkommen (VFAs) mit Manila einbezieht.

Solche Abkommen erleichtern hauptsächlich Truppenverlegungen für Übungen und Training, können aber auch breitere gemeinsame Operationen unterstützen. Der pensionierte US-Luftwaffen-Oberst Raymond Powell bemerkte: „Diese VFAs sind im Wesentlichen rechtliche Dokumente, die primär dazu gedacht sind, es Ländern zu erleichtern, Truppen auf die Philippinen für Übungen und Training zu schicken, aber sie können auch als Kern für zukünftige kombinierte Operationen dienen.“

Potenzielle Teilnehmer umfassen Australien, Japan, Kanada und Neuseeland, wobei Frankreich möglicherweise bald beitritt. Die Entwicklung unterstreicht Bemühungen zur Stärkung der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit zwischen den USA und den Philippinen inmitten regionaler Spannungen, insbesondere mit China. Die Einrichtung der Taskforce wurde am 28. November 2025 berichtet.

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